Fremd- und Selbstbilder islamischer Feministinnen

by Fitz, Birgit

GRIN Verlag | November 16, 2013 | Kobo Edition (eBook) | German

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Die Arbeit beschäftigt sich mit Fremd- und Selbstdarstellungen islamischer Feministinnen, wobei der Schwerpunkt auf zweiterem liegt. Als Untersuchungsgegenstand dienen iranische und jordanische Frauennetzwerke, die sich im Medium Internet präsentieren. Die Autorin setzt sich in qualitativer Vorgehensweise damit auseinandersetzen, wie sich muslimische Feministinnen selbst sehen und repräsentieren, wie sie ihre Positionen und Chancen in ihrem Land einschätzen, was sie auf ihren Internetseiten kommunizieren, wie sie zu Stereotypen und Zuschreibungen stehen, die ihnen entgegengebracht werden und welche Beziehung die westlichen und östlichen Feministinnen zueinander haben. Aktive Frauen aus Politik, Wirtschaft, Recht, Kultur und Bildung aus diversen islamischen Ländern engagieren sich intensiv für eine (gesetzliche) Gleichberechtigung von Frau und Mann. Dies erfolgt auf der Basis von NGOs sowie auf Regierungsebene. Die muslimischen Frauennetzwerke agieren direkt und zielführend. Außerdem soll hier der Zugang der westlichen Frauenforschung auf den muslimischen Feminismus beleuchtet werden. Es wird hinterfragt, ob westliche Feministinnen sich von östlichen (muslimischen) Feministinnen abgrenzen und wie stark sich der Feminismus (aufgrund der Häufigkeit von Frauennetzwerken) in der islamischen Welt etabliert hat. Als Schwerpunkt soll die Arbeitsweise der islamischen Netzwerke muslimischer Feministinnen bzw. ihr Zugang zu gender mainstreaming behandelt werden. Im Zuge dessen wird versucht aufzuzeigen, ob bei Frauen des westlichen Feminismus ein stärkeres Bedürfnis nach Gleichstellung besteht als bei Frauen des Islam. Wichtig ist dabei auch die Selbstreflexion der muslimischen Feministinnen auf ihre Gesellschaft und die eigene Position in ihr im Bezug auf oftmals gut gemeinte Einmischung des Westens und deren Folgen. Zudem wird behandelt in wie weit westliche Feministinnen Stereotype muslimischer Frauen betreffend aufgreifen und wie sich ihr Blick auf die Frau der muslimischen Gesellschaft richtet. Feministische Frauennetzwerke in islamischen Gesellschaften mit den Beispielländern Iran und Jordanien sollen hier zeigen, dass die (vom nicht-muslimischen Westen) stereotypisierte muslimische Frau keinesfalls eine ausschließlich passive Rolle spielt. Forschungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,0, Universität Wien, 19 Quellen im Literaturverzeichnis.

Format: Kobo Edition (eBook)

Published: November 16, 2013

Publisher: GRIN Verlag

Language: German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10: 3638017052

ISBN - 13: 9783638017053

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Die Arbeit beschäftigt sich mit Fremd- und Selbstdarstellungen islamischer Feministinnen, wobei der Schwerpunkt auf zweiterem liegt. Als Untersuchungsgegenstand dienen iranische und jordanische Frauennetzwerke, die sich im Medium Internet präsentieren. Die Autorin setzt sich in qualitativer Vorgehensweise damit auseinandersetzen, wie sich muslimische Feministinnen selbst sehen und repräsentieren, wie sie ihre Positionen und Chancen in ihrem Land einschätzen, was sie auf ihren Internetseiten kommunizieren, wie sie zu Stereotypen und Zuschreibungen stehen, die ihnen entgegengebracht werden und welche Beziehung die westlichen und östlichen Feministinnen zueinander haben. Aktive Frauen aus Politik, Wirtschaft, Recht, Kultur und Bildung aus diversen islamischen Ländern engagieren sich intensiv für eine (gesetzliche) Gleichberechtigung von Frau und Mann. Dies erfolgt auf der Basis von NGOs sowie auf Regierungsebene. Die muslimischen Frauennetzwerke agieren direkt und zielführend. Außerdem soll hier der Zugang der westlichen Frauenforschung auf den muslimischen Feminismus beleuchtet werden. Es wird hinterfragt, ob westliche Feministinnen sich von östlichen (muslimischen) Feministinnen abgrenzen und wie stark sich der Feminismus (aufgrund der Häufigkeit von Frauennetzwerken) in der islamischen Welt etabliert hat. Als Schwerpunkt soll die Arbeitsweise der islamischen Netzwerke muslimischer Feministinnen bzw. ihr Zugang zu gender mainstreaming behandelt werden. Im Zuge dessen wird versucht aufzuzeigen, ob bei Frauen des westlichen Feminismus ein stärkeres Bedürfnis nach Gleichstellung besteht als bei Frauen des Islam. Wichtig ist dabei auch die Selbstreflexion der muslimischen Feministinnen auf ihre Gesellschaft und die eigene Position in ihr im Bezug auf oftmals gut gemeinte Einmischung des Westens und deren Folgen. Zudem wird behandelt in wie weit westliche Feministinnen Stereotype muslimischer Frauen betreffend aufgreifen und wie sich ihr Blick auf die Frau der muslimischen Gesellschaft richtet. Feministische Frauennetzwerke in islamischen Gesellschaften mit den Beispielländern Iran und Jordanien sollen hier zeigen, dass die (vom nicht-muslimischen Westen) stereotypisierte muslimische Frau keinesfalls eine ausschließlich passive Rolle spielt. Forschungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,0, Universität Wien, 19 Quellen im Literaturverzeichnis.
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