Aus den Reise-Berichten: Des Stabs-Arzt Dr. Fischer (Classic Reprint) by H. FischerAus den Reise-Berichten: Des Stabs-Arzt Dr. Fischer (Classic Reprint) by H. Fischer

Aus den Reise-Berichten: Des Stabs-Arzt Dr. Fischer (Classic Reprint)

byH. Fischer

Paperback | October 2, 2018 | German

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Excerpt from Aus den Reise-Berichten: Des Stabs-Arzt Dr. Fischer

Knochen und Gelenkkrankheiten die aussere Abtheilung. Leider konnte ich über das genaue statistische Verhältniss dieser Krank heiten nichts erfahren ich wurde von der Intendantur an die Aerzte und von diesen wieder an die Intendantur bei meinen Nachfragen gewiesen. Diess mag wohl darin mit begründet sein, dass die Franzosen bisher wenig von der Statistik gehalten haben und dieselbe auch heute noch in den Militärspitälern sehr ober ?ächlich oultiviren. Ich muss mich daher auf eine approximative Angabe beschränken, wonach fast der dritte Theil ,der innerlich kranken und die Hälfte der äusserlich kranken Soldaten Tuber kulose und Cariöse schienen. Ausser den chronischen Gelenk entzündungen die oft mit Eiterung und. Zerstörung des Ge lenkes enden, waren Caries costarum und Caries der Fuss wurzelknochen die haufigsten Erkrankungsfälle der äussern Station. In einzelnenfällen von Rippencaries war eine völlige Trennung der Rippen vom Brustbeine eingetreten, auch sah ich einen Fall, wo die einzelnen Theile des Brustbeins durch Caries von einander getrennt waren. Wodurch gerade diese Krankheits formen so häufig hervorgerufen werden, darüber sind die franz. Militärärzte noch uneins und. Unklar. Man beschuldigt zuvörderst die Wachtlokalel Dieselben seien klein und im Winter stark geheizt. Wenn nun aus ihnen die Soldaten in kalter Nacht auf die Posten zögen, so wären Erkältun gen und in deren Folge Branchitiden unver meidlich. Ganz abgesehen aber davon dass Bronchitis nur selten zur Tuberkulose führt, so scheint uns dieses Moment schon desshalb von geringer Bedeutung, weil es mehr oder weniger bei allen stehenden Heeren sich findet, ohne Tuberkulose in so hohen Procentsätzen zu veranlassen. Uns wollten zwei Momente von weit grösserer Tragweite und von weit schwererer Bedeutung erscheinen. 1) Man ist entsprechend dem grossen Bedürfniss der enormen Armee des Empire von Jahr zu Jahr in dem zur Einstellung nöthigen Maasse héruntergegangen. Während die gewaltigen Männer welche die glänzenden Triumphe der ersten Republik und der ersten Jahre des ersten Empire herbeiführten, alle 1 m. 60 c. Gross sein mussten, ist man heute schon mit 1 m. _54 c. Zufrieden. Diess Maas's ist ofienbar zu gering, denn es ist anzunehmen, dass ein Mensch, welcher im 20. Lebens jahre erst diese Grösse erreichte, sein Wachsthum noch nicht vollendet hat. Qu ételet weist in einem höchst interessanten. Aufsätze in den Annales d'hyg. Et de med. Leg. (tom 111 p. 24)

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Title:Aus den Reise-Berichten: Des Stabs-Arzt Dr. Fischer (Classic Reprint)Format:PaperbackDimensions:80 pages, 9 × 6 × 0.17 inPublished:October 2, 2018Publisher:FB&C LtdLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:1333141815

ISBN - 13:9781333141813

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