Der schwäbische Städtebund im 14./15. Jahrhundert. Ein Kampf zwischen Verteidigung der Hausmacht und Rettung der Reichsfreiheit?

|German
May 31, 2016|
Der schwäbische Städtebund im 14./15. Jahrhundert. Ein Kampf zwischen Verteidigung der Hausmacht und Rettung der Reichsfreiheit?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Mittelalterliche Städtelandschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Städtebünde entstanden im 13. - 15. Jahrhundert, welche sich häufig bei Thronwechseln oder Regierungsjahren minderjähriger Könige bildeten. Diese versuchten, sich vom König und den Fürsten zu lösen und gerieten daher mit diesem in einen Konflikt. So hat Karl IV. zum Beispiel in der 'Goldenen Bulle' im Jahre 1356 Städtebünde verboten, soweit sie nicht dem Landfrieden dienten. In den nächsten Jahren verstärkte sich der Widerstand in Form von 'Landfriedensbündnissen', die sowohl von den Fürsten, als auch von dem König unterstützt wurden, da vor allem die Könige befürchteten, dass ihre Hausmacht unter den Städtebünden leiden würde. Doch gerade diese Politik schadete ihnen eher. In der Forschung ist umstritten, ob Städtebünde einen Fortschritt im Bereich der Verfassungsbildung darstellten oder nicht. Nach Gierke war gerade der Einheitsgedanke, für den die Bünde standen, von hoher Bedeutung. Harro Blezinger vertrat die Auffassung, dass der Schwäbische Bund eine besondere Organisation aufzuweisen hatte - vor allem in dem Zeitraum von 1438-1445 - und Strukturen herausbildete, welche lange Zeit nachwirkten. So war beispielsweise Ulm, welche die Bundesstadt des Schwäbischen Städtebundes darstellte, auch später im Reich wichtig. Die Quellenlage zu Städtebünden ermöglicht einen guten Überblick über die Entstehung, Probleme, Zwecke und Organisation. Als schwer erwies sich, die genaueren Abläufe der Organisation des Schwäbischen Städtebundes in Quellen wiederzufinden. Die Hausarbeit wird sich im Folgenden mit der Frage beschäftigen, wie Städtebünde entstehen, welche Organisation, Merkmale und Ziele sie besitzen und inwieweit diese in Konflikt mit der Hausmachtspolitik der Könige jener Zeit standen, die Widerstand in Form von Landfriedensbündnissen leisteten. Die Funktionen der beiden Bündnisarten sollen beschrieben und verglichen werden. Der Schwerpunkt der Hausarbeit liegt hierbei auf dem Schwäbischen Städtebund des 14. und 15. Jahrhundert gesetzt. Das Landfriedensbündnis zwischen den 22 Städten 1330/1331, das eine Grundlage für den Schwäbischen Städtebund darstellen sollte, wird genauer behandelt, da es eine Besonderheit unter den Bünden dieser Art war. Des Weiteren soll der erste Schwäbische Städtebund von 1376 und dessen Anfänge thematisiert werden und die Blütezeit der Organisation des Städtebundes zwischen 1438 und 1448.

Title:Der schwäbische Städtebund im 14./15. Jahrhundert. Ein Kampf zwischen Verteidigung der Hausmacht un...Format:Kobo ebookPublished:May 31, 2016Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:3656265496

ISBN - 13:9783656265498

Appropriate for ages: All ages

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