Die Europäische Währungsunion und das Management von Aktienportfolios: Auswirkungen für europäische Investoren by Isa SchulzDie Europäische Währungsunion und das Management von Aktienportfolios: Auswirkungen für europäische Investoren by Isa Schulz

Die Europäische Währungsunion und das Management von Aktienportfolios: Auswirkungen für europäische…

byIsa Schulz

Paperback | July 27, 2001 | German

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Allenthalben gilt als unbestritten, daß die Schaffung eines einheitlichen europäischen Wirt­ schafts-, Währungs- und Finanzraums nicht unerheblichen Einfluß auf die Finanzmärkte und damit auf das Management von Vermögensportfolios hat. Insbesondere auf dem Aktienmarkt werden tiefgreifende Veränderungen erwartet, oft ohne daß dies plausibel begründet oder em­ pirisch belegt würde. Unstrittig dürfte der Abbau des Horne Bias sein wegen der Erweiterung des Anlagespektrums, in dem ohne Währungsrisiken investiert werden kann. Fraglicher ist, ob die Einführung des EURO zu einem - im theoretischen Sinne - integrierten Finanzmarkt in dem einheitlichen Währungsraum führt und welche Anlagestrategie nunmehr die zweckmä­ ßigste ist. Vielfach wir die These vertreten, daß es wegen des zunehmenden Gleichlaufs der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder zu einer Ablösung der bisher dominanten Länderallokation durch eine Branchenallokation kommt. Die Arbeit von Frau Schulz will und kann hier, in Anknüpfung an frühere Untersuchungen an meinem Lehrstuhl, zu weiterer Klärung beitragen. Sie wählt einen auch von anderen For­ schern vielfach eingeschlagenen Weg, sich der Thematik durch einen "Blick zurück", dh in die Zeit der zunehmenden Integration der europäischen Länder vor Einführung des EURO zu nähern, und versucht aus den Beobachtungen in diesen Phasen auf die weitere Entwicklung der Finanzmärkte nach Einführung des EURO und die dann angemessenen Anlagestrategien zu schließen. Bilden die EURO-Länder einen (weitgehend) einheitlichen, integrierten Kapitalmarkt, dann wäre für eine passive Strategie ein europäisches Marktportfolio als Benchmark festzulegen. Im anderen Fall sollten besser nationale Benchmarkportfolios beibehalten werden.
Dr. Isa Schulz promovierte bei Prof. Dr. Heinz Rehkugler am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft der Universität Freiburg.
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Title:Die Europäische Währungsunion und das Management von Aktienportfolios: Auswirkungen für europäische…Format:PaperbackPublished:July 27, 2001Publisher:Deutscher UniversitätsverlagLanguage:German

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ISBN - 10:3824474085

ISBN - 13:9783824474080

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Table of Contents

1 Einleitung.- 1.1 Motivation und Zielsetzung.- 1.2 Aufbau der Arbeit.- 2 Die Europäische Währungsunion - Motive, Umsetzung, Folgen.- 2.1 Hauptmotive für die Europäische Währungsunion.- 2.2 Umsetzung der Europäischen Währungsunion.- 2.3 Folgen der Europäischen Währungsunion.- 2.3.1 Folgen für die europäischen Volkswirtschaften.- 2.3.2 Folgen für den europäischen Aktienmarkt.- 2.4 Fazit für Portfoliomanager.- 3 Überblick über die moderne Portfolio- und Kapitalmarkttheorie.- 3.1 Normative und Prognosemodelle.- 3.1.1 Das Modell von Markowitz.- 3.1.2 Indexmodelle (=Faktormodelle).- 3.2 Gleichgewichtsmodelle.- 3.2.1 Das Capital Asset Pricing Model (CAPM).- 3.2.2 Die Arbitrage-Pricing-Theory (APT).- 3.3 Fazit: Der Einsatz der Modelle im Rahmen dieser Arbeit.- 4 Anlagestrategien.- 4.1 Beschreibung der verschiedenen Anlagestrategien.- 4.1.1 Passives Portfoliomanagement.- 4.1.2 Aktives Portfoliomanagement.- 4.1.3 Semiaktives Portfoliomanagement.- 4.2 Überlegungen zum Grad der Informationseffizienz in der Realität.- 4.3 Auswirkung der EWU auf die Entscheidung zwischen den verschiedenen Managementstilen.- 5 Passives Portfoliomanagement.- 5.1 Die Integration des europäischen Kapitalmarkts.- 5.1.1 Vergleich der Konsummöglichkeitsmenge sowie der Konsumgüterpräferenzen.- 5.1.1.1 Bisherige Unterschiede bei der Kaufkraftentwicklung in Europa.- 5.1.2.2 Künftige Unterschiede bei der Kaufkraftentwicklung in Europa.- 5.1.1.2 Quantitative Bedeutung der Unterschiede in der Konsummöglichkeitsmenge für das Portfoliomanagement.- 5.1.2 Vergleich der Investitionsmöglichkeitsmengen.- 5.1.2.1 Derzeitige Unterschiede bei der Besteuerung von Kapitaleinkommen in Europa.- 5.1.2.2 Künftige Unterschiede bei der Besteuerung von Kapitaleinkommen in Europa.- 5.1.2.3 Quantitative Bedeutung der steuerlichen Divergenzen für das Portfoliomanagement.- 5.1.3 Fazit.- 5.2 Die Umsetzung im Portfoliomanagement.- 5.2.1 Überblick über die verschiedenen europäischen Aktienindizes.- 5.2.2 Replikation europäischer Aktienindizes.- 5.2.2.1 Full Replication.- 5.2.2.2 Stratified Sampling.- 5.2.2.2.1 Bisherige empirische Untersuchungen zum Stratified Sampling.- 5.2.2.2.2 Eigene empirische Studie zum Stratified Sampling.- 5.2.2.3 Optimized Sampling.- 5.2.2.3.1 Eigene empirische Untersuchung zur ersten Variante des Optimized Samplings.- 5.2.2.3.2 Bisherige empirische Untersuchung zur zweiten Variante des Optimized Samplings.- 5.2.2.4 Synthetic index funds.- 5.3 Fazit.- 6 Semiaktives Portfoliomanagement.- 6.1 Bisherige empirische Untersuchungen zum Thema: "Länder- versus Branchenallokation".- 6.1.1 Tabellarische Zusammenfassung der einzelnen Studien.- 6.1.2 Diskussion der Ergebnisse.- 6.2 Eigene empirische Studie: Dynamische Analyse der Länder-, Branchen- und Europa- bzw. Welteffekte.- 6.2.1 Versuchsautbau.- 6.2.1.1 Auswahl eines geeigneten Modellansatzes.- 6.2.1.2 Auswahl eines geeigneten Regressionsverfahrens.- 6.2.1.3 Autbereitung der Ergebnisse.- 6.2.2 Datenbasis.- 6.3 Untersuchungsergebnisse.- 6.3.1 Darstellung der Ergebnisse.- 6.3.2 Vergleich der Resultate mit denen der bisher veröffentlichten Studien.- 6.4 Prognose für die Entwicklung nach der Euroeinführung.- 6.5 Schlußfolgerungen für das Portfoliomanagement.- 7 Aktives Portfoliomanagement.- 7.1 Bisherige theoretische und empirische Erkenntnisse über europäische Multifaktormodelle.- 7.1.1 Theoretischer Hintergrund.- 7.1.2 Tabellarische Zusammenfassung der einzelnen empirischen Studien.- 7.1.3 Diskussion der Ergebnisse.- 7.2 Eigene Empirische Studie: Ein europäisches Multifaktormodell.- 7.2.1 Versuchsaufbau.- 7.2.1.1 Konstruktion eines geeigneten Modells.- 7.2.1.2 Auswahl eines geeigneten Regressionsverfahrens.- 7.2.2 Datenbasis.- 7.2.2.1 Beschreibung der Daten.- 7.2.2.2 Analyse der Daten und Zusammenfassung zu Clustern.- 7.3 Untersuchungsergebnisse.- 7.3.1 Darstellung der Ergebnisse.- 7.3.2 Konsequenzen für den Euro-Kapitalmarkt.- 7.4 Schlußfolgerungen für das Portfoliomanagement: Konzentration auf mikroökonomische Charakteristika.- 7.4.1 Potentielle Verfahren.- 7.4.1.1 Mikroökonomische Multifaktormodelle.- 7.4.1.2 Comparative Valuation.- 7.4.1.3 Fazit.- 7.4.2 Die Problematik der divergierenden Rechnungslegung in Europa.- 7.4.2.1 Überblick über die wichtigsten Rechnungslegungsunterschiede in der EU.- 7.4.2.1.1 Zusammenfassende Erläuterung der wichtigsten Problemkreise.- 7.4.2.1.2 Tabellarischer Überblick über die wichtigsten Regelungen in den einzelnen europäischen Ländern.- 7.4.2.1.3 Die künftige Entwicklung der Europäischen Rechnungslegung.- 7.4.2.1 Demonstration der Rechnungslegungsunterschiede an einem fiktiven Unternehmen.- 7.4.2.2 Auswirkung der divergierenden Rechnungslegung auf die Bewertung des Unternehmens aus rnikroökonomischer Sicht.- 7.4.2.3 Lösungsansätze.- 7.4.2.3.1 Umskalierung der Kennzahlen durch einen Skalar.- 7.4.2.3.2 Umskalierung der Kennzahlen durch ihre makroökonomische Risikosensitivität.- 7.4.2.3.3 Geeignete Auswahl der Kennzahlen.- 7.4.2.3.4 Einsatz der Kapitalflußrechnung.- 7.4.2.3.5 Intuitive Betrachtung.- 7.4.3 Fazit.- 8 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick.- Annex.- A) Mathematische Herleitungen.- A1) Zusammenhang zwischen ständiger Kaufkraftparität und einheitlicher Entwikklung der Kaufkraft.- A2) Zusammenhang zwischen Tracking Error, Beta-Faktor und Korrelationskoeffizient.- B) Beispielunternehmen zur Demonstration der divergierenden Rechnungslegung in Europa.- C) Daten: Liste der verwendeten Aktienkurse.