Die utilitaristischen Positionen bei Bentham und Mill - Kann das Nützlichkeitsprinzip als Handlungsdirektive für moralisches Handeln angewendet werden by Jana Emkow

Die utilitaristischen Positionen bei Bentham und Mill - Kann das Nützlichkeitsprinzip als…

byJana Emkow

Kobo ebook | January 16, 2006 | German

Pricing and Purchase Info

$9.59 online 
$11.69 list price save 17%

Prices and offers may vary in store

Available for download

Not available in stores

about

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,0, Universität Rostock (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Praktische Philosophie, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch im aktuellen Kontext der Ethik hat der Utilitarismus (lat. utile = nützlich) nicht an Bedeutung verloren, obwohl seine Theorie mehr als 200 Jahre alt ist. Zur gleichen Zeit, als Kant seine 'Kritik der praktischen Vernunft' (1788) verfasste, erschien in England Jeremy Benthams Werk 'An Introduction to the Principles of Moral and Legislation' (1789). Hierin versucht Bentham ein Konzept einer Moralphilosophie zu entwerfen, indem er den Begriff 'utilitarian' (nützlich) einführt. Kants und Benthams Konzeptionen werden heutzutage als gegensätzlich betrachtet, prägen aber bis in die Gegenwart die Erörterungen darüber, wie moralische Problemstellungen und deren Lösungen ausgedrückt werden können. Der große Unterschied beider Betrachtungsweisen besteht in den Kriterien darüber, ob eine Handlung als moralisch gut oder verwerflich betrachtet wird. Kants Ethik wird als deontologisch (griech. deon: Pflicht) bezeichnet. Hierbei werden ausschließlich Handlungen, die aus Pflicht und nicht aus Nutzen geschehen, als moralisch richtig und gut bewertet. Im Utilitarismus hingegen verfährt man teleologisch (griech. telos: Ziel), hier werden Ziele und Folgen einer Handlung ausschließlich von den zu erwartenden Konsequenzen her beurteilt. Dabei wird vorausgesetzt, dass sich diese Folgen möglichst umfassend ermitteln und präzise vorhersagen lassen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu klären, ob und inwiefern das Nützlichkeitsprinzip beider Philosophen heutzutage als Handlungsgrundlage gelten kann. Ist es möglich, Handlungen als moralisch gut zu bewerten, die nach dem Prinzip vollzogen wurden? In den folgenden Ausführungen soll die utilitaristische Ethik anhand zweier Hauptvertreter, Jeremy Bentham und John Stuart Mill, näher beleuchtet und miteinander verglichen werden. Dafür werden im zweiten Punkt die utilitaristischen Thesen Benthams vorgestellt. Worauf baute seine Theorie auf, wie ist das Nützlichkeitsprinzip in seiner Lehre konzipiert und welche Rahmenbedingungen schafft er für das funktionieren seiner Ethik? Der dritte Punkt befasst sich mit den Positionen Mills. In welchen Punkten knüpft er modifiziert an seinen Vordenker Bentham an und was führt er zusätzlich ein, um den Kritiken an der 'alten Theorie' zu entgehen? Im zweiten und dritten Punkt soll zunächst rein objektiv die Ethik beider Utilitaristen beleuchtet werden.

Title:Die utilitaristischen Positionen bei Bentham und Mill - Kann das Nützlichkeitsprinzip als…Format:Kobo ebookPublished:January 16, 2006Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:3638455955

ISBN - 13:9783638455954

Look for similar items by category:

Reviews