Dissoziative Identitätsstörung - Eine Überlebensstrategie: Eine Überlebensstrategie by Katja Macheleidt

Dissoziative Identitätsstörung - Eine Überlebensstrategie: Eine Überlebensstrategie

byKatja Macheleidt

Kobo ebook | April 12, 2006 | German

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Erfurt, 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Anfang der 90er Jahre findet die dissoziative Identitätsstörung in Deutschland zunehmend Interesse in der Öffentlichkeit. Dies hängt vermutlich auch damit zusammen, dass die Medien häufiger darüber berichten, da die Symptome sonderbar und gelegentlich bizarr scheinen. Die dissoziative Identitätsstörung ist eine der ungewöhnlichsten psychischen Zustände, die in der Psychologie bekannt sind. Das Vorhandensein scheinbar separater und unabhängiger Persönlichkeiten, die abwechselnd das Verhalten eines Menschen bestimmen, ruft einerseits Faszination, andererseits Protest und Unglauben hervor. Das Existieren einer solchen Entität stellt grundsätzliche Theorien des modernen Menschenbildes - die Vorstellung einer einheitlichen, in sich geschlossenen Persönlichkeit sowie die einer zentralen Struktur des Bewusstseins - in Frage. Somit stellt die dissoziative Identitätsstörung nicht nur für die Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, sondern auch für die Philosophie und einige Bereiche der Sozialarbeit im Hinblick auf die Natur des Menschen eine besondere Herausforderung dar. Menschen, die an einer dissoziativen Identitätsstörung leiden, wurden bereits in frühester Kindheit sexuellem und/oder körperlichem und/oder emotionalem Missbrauch in einem unvorstellbaren Maß ausgesetzt. Kinder, die sexueller Gewalt ausgesetzt sind oder misshandelt werden, erleiden extreme Qualen und werden gezwungen ihre Körpergrenzen aufzugeben. Um das psychische Überleben zu sichern, ist es für die Kinder die meist einzige Möglichkeit, sich während der Missbrauchssituation mittels Dissoziation von ihrem Körper zu trennen, um die angstauslösenden und schmerzhaften Reize abzuwehren. Momentan gibt es immer noch nicht ausreichend professionelle Hilfen für die Betroffenen. Dies liegt unter anderem daran, dass einerseits in der Wissenschaft und Öffentlichkeit noch sehr wenig Wissen über dieses Störungsbild vorhanden ist, andererseits den Betroffenen aufgrund der extremen Lebensgeschichten oft nicht geglaubt wird. Selbst in der Fachwelt wird die Diagnose der Dissoziativen Identitätsstörung vielfach kritisch und teilweise auch sehr emotional diskutiert.
Title:Dissoziative Identitätsstörung - Eine Überlebensstrategie: Eine ÜberlebensstrategieFormat:Kobo ebookPublished:April 12, 2006Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:3638489809

ISBN - 13:9783638489805

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