Erkenntnistheoretischer Disput zwischen Ayer und Austin by Patrick Schlereth

Erkenntnistheoretischer Disput zwischen Ayer und Austin

byPatrick Schlereth

Kobo ebook | July 20, 2011 | German

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Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Im zehnten Kapitel von 'Sense and Sensibilia' argumentiert Austin gegen Ayers These, Wissen über materielle Gegenstände benötige das Wissen über Sinnesdaten als Fundament. Im Folgenden soll zuerst Austins Kritik an Ayers Theorie vorgestellt und anschließend Ayers Reaktion auf die Kritik rekonstruiert werden. Schließlich wird die Art des Disputs zwischen den beiden Philosophen einer abschließenden Betrachtung unterzogen. Im zehnten Abschnitt stellt Austin zuerst die These der Vertreter der Sinnesdatentheorie vor. Ayer ist der Auffassung, das Wissen über materielle Gegenstände basiere auf dem Wissen über Sinnesdaten. Seiner Meinung nach können nur Sätze über Sinnesdaten unkorrigierbar sein, während Sätze über materielle Dinge niemals ohne das Wissen über Sinnesdaten verifiziert werden können. Austin argumentiert gegen Ayers Theorie, indem er zunächst feststellt, dass Sätze an sich nicht wahr oder falsch sein können. Ob eine Aussage wirklich wahr oder falsch ist, ergibt sich nur aus dem jeweiligen Kontext, in welchem sie ausgesprochen wird. Folglich können auch Sätze über Sinnesdaten nicht in jedem Fall unkorrigierbar sein, da auch sie den besonderen Umständen unterliegen, in denen sie benutzt werden. Umso spezifischer die Aussage ist, desto leichter ist sie zu falsifizieren: 'If for instance I say 'That's Sirius', I am wrong if, though it is a star, that star is not Sirius; whereas, if I had said only 'That's a star, its not being Sirius would leave me unshaken. Again, if I had said only, 'That looks like a star', I could have faced with comparative equanimity the revelation that it isn't a star.'1 Obwohl dies zu implizieren scheint, dass ein Satz unkorrigierbar ist, wenn er nur allgemein genug formuliert wird, argumentiert Austin gegen die Möglichkeit von Aussagen, die an sich wahr sein können. Im Gegensatz zu Ayer, welcher die Unkorrigierbarkeit von Sätzen über Sinnesdaten nur durch einensprachlichen Fehler oder eine Lüge des Sprechers gefährdet sieht, erkennt Austin an dieser Stelle noch weitere Schwierigkeiten. So kann die Aussage 'Dieser Farbton ist Magenta' auch falsch sein, wenn der Sprecher nicht genau weiß, welcher Farbton als Magenta bezeichnet wird oder wenn aus bestimmten Gründen nicht in der Lage ist, die Farbe richtig zu sehen.
Title:Erkenntnistheoretischer Disput zwischen Ayer und AustinFormat:Kobo ebookPublished:July 20, 2011Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:3640963539

ISBN - 13:9783640963539

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