Franchising und asymmetrische Informationen: Eine institutionenökonomische Untersuchung by Michael KunkelFranchising und asymmetrische Informationen: Eine institutionenökonomische Untersuchung by Michael Kunkel

Franchising und asymmetrische Informationen: Eine institutionenökonomische Untersuchung

As told byMichael Kunkel

Paperback | October 28, 1994 | German

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Geleitwort Insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg haben sich Franchise-Systeme in den Märkten der westlichen Industriegesellschaften ausgebreitet. Es geht dabei um unabhängige Unternehmungen, die eine Dienstleistung oder ein Produkt in fest definierter Qualität unter einem Markennamen vertreiben und für die Inanspruchnahme dieses Namens, für zentralisiertes Marketing, zentralisierten Einkauf, zentralisierte Produktentwicklung und zentralisierte Qualitätsüberwachung eine Gebühr (die "franchise fee") entrichten. Bekannte Beispiele sind McDonald's, Obi und ähnliche Ketten. Mit dem Aufkommen dieser symbiotischen Vertriebsform zwischen Unternehmung und Markt stellt sich die Frage, wie diese EntwiCklung theoretisch zu erklären ist. Worin liegen die konkurrenzmäßigen Vorteile? Entsprechen diesen volkswirtschaftliche Vorteile oder handelt es sich lediglich um eine versteckte Form der Monopolisierung, gegen die man wettbewerbspolitisch eingreifen sollte? Und weiter: Warum haben sich diese Vertriebsformen erst in neuerer Zeit entwickelt, obwohl sie sich doch ebensogut auch bereits zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hätten bilden können? Dieses ist die Thematik, der sich die vorliegende Arbeit widmet. Der Verfasser nähert sich dieser Fragestellung aus der Perspektive der "Neuen Institutionenökonomik" , die die Entwicklung von Organisationsformen aus ihren Wettbewerbsvorteilen zu erklären sucht. Er verknüpft diesen Gedanken mit der Qualitätssicherungsproblematik, wie sie in der Informationsökonomie neuerdings verstärkt Beachtung gefunden hat und diskutiert die Entwicklung von Franchise­ Ketten vor dem Hintergrund alternativer institutioneller Lösungsmöglichkeiten für die Qualitätssicherungsproblematik. Die theoretischen Erörterungen gewinnen eine weitere Dimension aus der Diskussion einiger Franchise Systeme (McDonald's, Aufina, Quick-Schuh und Eismann).
Title:Franchising und asymmetrische Informationen: Eine institutionenökonomische UntersuchungFormat:PaperbackPublished:October 28, 1994Publisher:Deutscher UniversitätsverlagLanguage:German

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ISBN - 10:3824460696

ISBN - 13:9783824460694

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Table of Contents

1 Einleitung.- 1.1 Problemstellung.- 1.2 Methodisches Vorgehen.- 2 Franchising in der Theorie der Unternehmung.- 2.1 Der Franchise-Begriff und die geschichtliche Entwicklung des Franchising.- 2.2 Einordnung des Franchising in die Theorie der Unternehmung.- 2.2.1 Knappheitstheorien.- 2.2.1.1 Finanzierungsargumente.- 2.2.1.2 Mangel an geeigneten Managern.- 2.2.2 Effizienzargumente.- 2.2.2.1 Agency Aspekte.- 2.2.2.2 Transaktionskostenvorteile.- 2.2.3 Monopolbetrachtungen.- 2.2.3.1 Monopolstellung des Franchise-Gebers.- 2.2.3.2 Monopolstellung des Systems.- 3 Franchise-Beispiele aus der Praxis.- 3.1 Das Beispiel McDonald's.- 3.1.1 Kurzbeschreibung des Systems.- 3.1.2 Produktspezifika.- 3.1.3 Innenverhältnis.- 3.1.4 Außenverhältnis.- 3.2 Das Beispiel Aufina.- 3.2.1 Kurzbeschreibung des Systems.- 3.2.2 Produktspezifika.- 3.2.3 Innenverhältnis.- 3.2.4 Außenverhältnis.- 3.3 Das Beispiel Quick-Schuh.- 3.3.1 Kurzbeschreibung des Systems.- 3.3.2 Produktspezifika.- 3.3.3 Innenverhältnis.- 3.3.4 Außenverhältnis.- 3.4 Das Beispiel Eismann.- 3.4.1 Kurzbeschreibung des Systems.- 3.4.2 Produktspezifika.- 3.4.3 Innenverhältnis.- 3.4.4 Außenverhältnis.- 3.5 Zusammenfassung.- 4 Qualitätsunsicherheit als Determinante für Franchising.- 4.1 Grundsätzliche Überlegungen.- 4.1.1 Qualitätsunsicherheit und Suchmodelle.- 4.2 Qualität und asymmetrische Information in der Tradition Akerlofs.- 4.2.1 The Market for Lemons.- 4.2.2 Qualität und Licensing.- 4.3 Signale als Indikatoren für Qualität.- 4.3.1 Garantien als Signal für Qualität.- 4.3.2 Zertifikate als Signal für Qualität.- 4.3.3 Preise als Qualitätssignale.- 4.3.4 Werbung als Qualitätssignal.- 4.4 Qualität und Reputation.- 4.4.1 Der Klein-Leffler Mechanismus.- 4.4.2 Preis-Prämien für Reputation.- 4.4.3 Preis-Prämien bei heterogener Anbieter- und Nachfragerstruktur.- 4.4.4 Erkenntnisse und Konsequenzen.- 5 Anreize für Franchising.- 5.1 Strategische Ausgangssituation.- 5.2 Ex post-Anreize.- 5.2.1 Innovationsrenten.- 5.2.2 Lösung der Prinzipal-Agent-Problematik.- 5.2.3 Screening.- 5.2.4 Skalen- und Verbundvorteile.- 5.3 Ex ante-Anreize - Franchising als effektives Commitment.- 5.3.1 Reputational Economies of Scale als strategisches Instrument im Franchising.- 5.3.2 Marktbarrieren durch langfristige Verträge.- 5.3.2.1 Anreize für die Franchise aufgrund negativer externer Effekte.- 5.3.2.2 Franchising und monopolistische Konkurrenz.- 5.4 Einsatzmöglichkeiten für Franchising.- 6 Zusammenfassung und Ausblick.