Gestaltung Von Wertschöpfungsnetzwerken by Rüdiger Von StengelGestaltung Von Wertschöpfungsnetzwerken by Rüdiger Von Stengel

Gestaltung Von Wertschöpfungsnetzwerken

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Paperback | April 15, 1999 | German

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Geleitwort Die Unternehmenslandschaft ist weltweit in den letzten Jahren einer massiven Veränderungsdynamik unterworfen worden. Traditionelle Sichtweisen zeigen zunehmend ihre Grenzen. Dies gilt - als eine von diesen - auch für die Betrachtung des Unternehmens als autonome, durch Märkte mit Konkurrenten sowie Lieferanten und Kunden verbundene Spieler. Hybride Fonnen zwischen Markt und Hierarchie finden sich immer häufiger; Unternehmen kooperieren auf einzelnen Feldern, während sie auf anderen erbittert konkurrieren. Netzwerke werden als Lösungsansatz propagiert, trotz einer starken Beschränkung auf Kernkompetenzen der immer höheren Komplexität und Veränderung der Nachfrage gerecht zu werden. Fast von der Entwicklung der Wirtschaft überrollt, beschäftigt sich die Wissenschaft in der letzten Zeit weltweit sehr intensiv mit Netzwerkstrukturen. Die einzelnen Arbeiten stammen aus sehr unterschiedlichen Feldern ökonomischer Forschung und folgen damit auch sehr unterschiedlichen Vorgehensmustern. Daneben hat das Thema Netzwerke wegen seiner Aktualität und Vielschichtigkeit Autoren angezogen, die sich der Thematik wenig fundiert, aber sehr "praxiswirksam un- verträglich" widmen. Hiervon hebt sich die vorliegende Arbeit in wohltuendem Maße ab. Sie findet ihren Anknüpfungspunkt in einem vom BMBF geförderten Forschungs­ Verbundprojekt "Vision Logistik", das diverse ingenieurswissenschaftliche Institute und zwei betriebswirtschaftliche Lehrstühle (WHU Koblenz und TH Darmstadt) zusammengeführt hat. Der logistische Bezug ist der Arbeit noch anzumerken, spielt aber zu Recht keine herausgehobene Rolle. Von Stengel betrachtet mit Wertschöp­ fungsnetzwerken eine spezielle, sehr komplexe Fonn von Netzwerken, die sich aus Wertschöpfungspartnerschaften heraus bilden. Allerdings finden sich auch diverse Aussagen über andere Fonnen von Netzwerken im Text, was sich für die Einordnung als sehr hilfreich erweist.
Dr. Rüdiger von Stengel war Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Jürgen Weber am Lehrstuhl für Controlling und Logistik der WHU Koblenz. Er ist derzeit als Unternehmensberater für die Boston Consulting Group in Düsseldorf tätig.
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Title:Gestaltung Von WertschöpfungsnetzwerkenFormat:PaperbackDimensions:8.27 × 5.83 × 0.07 inPublished:April 15, 1999Publisher:Deutscher UniversitätsverlagLanguage:German

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ISBN - 10:3824469065

ISBN - 13:9783824469062

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Table of Contents

1. Einführung.- 1.1 Motivation und Zielsetzung.- 1.1.1 Anforderungen an die Gestaltung von Wertschöpfüngsnetzwerken.- 1.1.2 Forschungstheoretische Einordnung der Arbeit.- 1.1.3 Ziel der Arbeit.- 1.2 Vorgehen.- 2. Spezifikation des Untersuchungsgegenstands.- 2.1 Einführende Beispiele.- 2.2 Die Herausforderungen im Unternehmensumfeld.- 2.2.1 Herausforderungen der Kunden.- 2.2.2 Herausforderungen der Input-Faktoren.- 2.2.3 Herausforderungen des Wettbewerbsumfelds.- 2.2.4 Herausforderungen der Umwelt: Ökonomie und Ökologie.- 2.2.5 Herausforderungen der Kapitalgeber.- 2.3 Wertschöpfungsnetzwerke als Antwort auf die Herausforderungen des Unternehmensumfelds.- 2.3.1 Eigenschaften von Wertschöpfungsnetzwerken und ihre Eignung als Antwort auf die Herausforderungen.- 2.3.2 Anforderungen an die Gestaltung der Leistungserstellungsprozesse.- 2.3.2.1 Flußorientierung der Leistungserstellung.- 2.3.2.2 Wandelbarkeit der Leistungserstellungsstrukturen.- 2.3.2.3 Steigerung des Unternehmenswerts durch Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken.- 2.3.3 Verankerung der Gestaltungsaufgaben im Unternehmen.- 2.3.4 Wertsteigernde Gestaltung von Geschäft, Interorganisation und Prozeß: Präzisierung der Forschungsfrage.- 2.4 Konkretisierung der Forschungsmethodik.- 2.4.1 Gestaltungsorientierte Systematik als Instrument der Willensbildung.- 2.4.2 Methodologische Grenzen der Untersuchung.- 2.5 Zusammenfassung.- 3. Gestaltungsimplikationen bestehender Theorieansätze.- 3.1 Beschreibung von Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.1.1 Methodische Aspekte.- 3.1.1.1 Verhalten in Systemen und Systemgestaltung.- 3.1.1.2 Systemsicht und Dekomposition von Netzwerken.- 3.1.2 Beschreibung der Leistungserstellungsprozesse in Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.1.2.1 Wertschöpfungsnetzwerke als Input-Output-Systeme.- 3.1.2.2 Wertschöpfungsprozesse in Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.1.3 Analyse der Interdependenz von Akteuren in Netzwerken mittels graphentheoretischer Beschreibungsansätze.- 3.1.3.1 Netzwerkform, Position und Prozesse in Netzwerken.- 3.1.3.2 Dynamische Positions- und Prozeßanalyse in Netzwerken.- 3.2 Bewertung von Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.2.1 Methodische Aspekte der Bewertung von Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.2.2 Methoden der Bewertung aus Unternehmenssicht.- 3.2.2.1 Ziel: Steigerung des Unternehmenswerts.- 3.2.2.2 Gesamtzielorientierte Methoden der Unternehmensbewertung in Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.2.2.3 Wertzusammensetzung zukunfts- und ertrags(-potential-) orientierter Methoden.- 3.2.2.3.1 Zukunfts-und ertragsorientierte Methoden.- 3.2.2.3.2 Ertragspotentialorientierte Methode: Realoptionsmodell.- 3.2.2.4 Teilzielorientierte Bewertung: Wirkung auf Werttreiber.- 3.2.3 Wahl der Bewertungsmethode.- 3.3 Theroriegeleitete Aussagen zur Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.3.1 Theorieselektion und Methodik der Untersuchung.- 3.3.1.1 Auswahl der Theorieansätze.- 3.3.1.2 Aufbau der Analyse.- 3.3.2 Theorien des Input-Output-Systems der Leistungserstellung.- 3.3.2.1 Marketing-Ansätze: Ausrichtung des Outputs.- 3.3.2.1.1 Marketing: Kundennutzen und komperativer Konkurrenzvorteil.- 3.3.2.1.2 Implikationen: Leistungsgestaltung und Kooperation.- 3.3.2.2 Ressourcenbasierte Ansätze: Fokus auf Kernkompetenzen.- 3.3.2.2.1 Wettbewerbsvorteil durch Kernkompetenzen.- 3.3.2.2.2 Implikationen: Strategiegestaltung aus Kernkompetenzen.- 3.3.2.3 Logistik und Produktion.- 3.3.2.3.1 Produktion und Logistik: Faktortransformation und deren flußorientierte Koordination.- 3.3.2.3.2 Implikationen: Eigene und kooperative flußorientierte Leistungserstellung.- 3.3.3 Theorien der Unternehmensinteraktion und Unternehmensnetzwerke.- 3.3.3.1 Mikroökonomisch-industrieökonomische Ansätze der neoklassischen Gleichgewichtstheorie.- 3.3.3.1.1 Mikroökonomische Gewinnmaximierung.- 3.3.3.1.2 Ergebnis: Effizienzgewinn, Wettbewerbsvermeidung und Risikoreduktion.- 3.3.3.2 Spieltheorie - Optimierung interdependenten Verhaltens.- 3.3.3.2.1 Spieltheorie - Antizipation gegnerischen Verhaltens.- 3.3.3.2.2 Ergebnis: Wiederholte Spiele und Nutzenabwägung.- 3.3.3.3 Institutionenökonomische Ansätze.- 3.3.3.3.1 Transaktionskosten: Zwischen Markt und Hierarchie.- 3.3.3.3.2 Theorien der Verträge.- 3.3.3.4 Unternehmensnetzwerke als Organisationsinstrument.- 3.3.3.4.1 Führungsprozesse: Interpersonale Koordinationsbeziehungen.- 3.3.3.4.2 Rollen in Unternehmensnetzwerken.- 3.3.3.4.3 Organisationstheoretische Gesamtstrukturanalyse.- 3.3.4 Leistungserstellung in Unternehmensnetzwerken: Theorien der Wertschöpfungsnetzwerke.- 3.3.4.1 Strukturgestaltung: Wandelbare Unternehmensnetzwerke.- 3.3.4.1.1 Anforderungen an die Wandelbarkeit von Unternehmensnetzwerken.- 3.3.4.1.2 Handlungsmöglichkeiten: Flexibilität und Wandelbarkeit.- 3.3.4.2 Strukturbetrieb: Flußorientierung durch Informationsökonomie.- 3.3.4.2.1 Informationsökonomische Erklärungen mangelnder Flußorientierung.- 3.3.4.2.2 Implikationen für die flußorientierte Ausrichtung und Steuerung von Wertschöpfungsnetzwerken.- 3.3.5 Implikationen der Theorieansätze für die Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken: Ein eklektischer Ansatz.- 3.4. Empirische Untersuchung.- 3.4.1 Grundlegende methodische Aspekte und Abgrenzung zu bestehenden Arbeiten.- 3.4.2 Datenerhebung, Datengrundlage und Vorgehen der quantitativen Analyse.- 3.4.3 Aufbau der qualitativen Analyse.- 3.5 Zusammenfassung.- 4. Systematische Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken: Theorieimplikationen und Empirische Belege.- 4.1 Grundlagen der Systematik.- 4.1.1 Methodischer Aufbau der Analyse.- 4.1.2 Strategische, taktische und operative Ebenen der Entscheidung.- 4.1.3 Interdependenz der Ebenen unter der Anforderung der Wandelbarkeit.- 4.2 Strategische Ebene: Geschäftsdefinition und Konfiguration des Wertschöpfungsnetzwerks.- 4.2.1 Bestimmung des Leitungsangebots: Schaffung von Wert.- 4.2.1.1 Marketing und Industrieökonomik als theoretische Bezugspunkte.- 4.2.1.2 Implikationen für die Gestaltung des Leistungsangebots in Wertschöpfungsnetzwerken und empirische Indikation.- 4.2.1.2.1 Problemlösung für den Kunden.- 4.2.1.2.2 Erbringung der Problemlösung durch das Unternehmensnetzwerk.- 4.2.1.2.3 Wettbewerbsvorteil des eigenen Angebots als Basis des Erfolgs.- 4.2.1.2.4 Schaffen von Wert.- 4.2.2 Bestimmung der Eigenleistung zum Erhalt des "Mehrwerts": Make-or-Buy.- 4.2.2.1 Ressourcenbasierte Theorie und Spieltheorie als Bezugspunkte für Make-or-Buy in Wertschöpfungsnetzwerken.- 4.2.2.1.1 Vergrößerung des Mehrwerts durch Make-or-Buy.- 4.2.2.1.2 Maximierung des Mehrwerts für das eigene Unternehmen.- 4.2.2.1.3 Ein Spieltheoretisches Modell zur Bestimmung der Eigenleistung unter der Möglichkeit von Wertschöpfungsnetzwerken.- 4.2.2.2 Leitlinien für die Bestimmung der Eigenleistung und empirische Evidenz.- 4.2.2.2.1 Kostendruck und Fertigungstiefenreduktion.- 4.2.2.2.2 Hoher Innovationsgrad und Eigenerstellung.- 4.2.2.2.3 Kundennutzen und Eigenerstellung.- 4.2.2.2.4 Größe und Eigenerstellung.- 4.2.2.2.5 Prozeßzusammenhängigkeit und Eigenerstellung.- 4.2.3 Konfiguration des Netzwerks: Verzahnung der Wertschöpfungskette.- 4.2.3.1 Kosten von Transaktion und Ausführung als Determinanten unternehmensübergreifender Leistungsbeziehungen.- 4.2.3.2 Empirische Belege und Implikationen für die Gestaltung unternehmensübergreifender Leistungsbeziehungen.- 4.2.3.2.1 Spezifität der Leistung, Offenheit des Marktes und Art der Leistungsbeziehung.- 4.2.3.2.2 Typen von Wertschöpfungspartnerschaften im Wertschöpfungsprozeß.- 4.2.3.2.3 Wertschöpfungspartnerschaften in den verschiedenen Typen von Unternehmensnetzwerken.- 4.2.4 Wahl der Partner.- 4.2.4.1 Partnerwahl nach "Fit" in der Führungsgestaltung.- 4.2.4.1.1 Werte und Normen.- 4.2.4.1.2 Planung.- 4.2.4.1.3 Kontrolle.- 4.2.4.1.4 Informationsversorgung.- 4.2.4.1.5 Organisation.- 4.2.4.1.6 Personalführung.- 4.2.4.2 Implikationen: Sicherung der Leistungsfähigkeit durch die Partnerwahl und empirische Belege.- 4.2.4.2.1 Leistungs- und Leistungsfähigkeitskriterien.- 4.2.4.2.2 Lieferantenmanagement zur Sicherung der kontinuierlichen Leistungssteigerung.- 4.3 Taktische Ebene: Ausgestaltung der Produkte und Prozesse.- 4.3.1 Beeinflussung des Unternehmenswerts durch unternehmensübergreifende Produkt-und Prozeßgestaltung.- 4.3.1.1 Zurechnungsprobleme bei der Bewertung.- 4.3.1.2 Ansätze der Wertzurechnung.- 4.3.1.3 Werttreiberbasierte Partialbewertungen.- 4.3.2 Merkmale einer unternehmensübergreifenden flußorientierten Produktgestaltung.- 4.3.2.1 Variantenmanagement und späte Kundenindividualisierung.- 4.3.2.2 Untemehmensübergreifende Produktgestaltung.- 4.3.3 Merkmale einer unternehmensübergreifenden flußorientierten Prozeßgestaltung.- 4.3.3.1 Gestaltung der Entwicklungsprozesse.- 4.3.3.2 Standortwahl: Global-Regionale Netzwerkstruktur.- 4.3.3.3 Ausgestaltung von Fertigungs- und Logistikprozessen im Netzwerk.- 4.3.3.4 Ausgestaltung des interorganisatorischen Organisationssystems.- 4.4 Operative Ebene: Prozeßbetrieb.- 4.4.1 Bewertungsaspekte der operativen Prozeßsteuerung des Einzelunternehmens in Wertschöpfungsnetzwerken.- 4.4.1.1 Nachfrage-und Wertschöpfungsstruktur.- 4.4.1.2 Umsetzung der Wertschöpfungsstrategie.- 4.4.1.3 Dispositive Entscheidungsrechnung.- 4.4.2 Informationsökonomische Anforderungen an die unternehmensübergreifende Prozeßsteuerung in Wertschöpfungsnetzwerken.- 4.4.2.1 Ausrichtung der Steuerung der Wertschöpfung am Verbund.- 4.4.2.2 Austausch von Steuerungsinformation in der Praxis.- 4.5 Empirische Indikation zum Erfolg einer Strategie der Konzentration der Wertschöpfung und Aufnahme kooperativer Beziehungen.- 4.6 Zusammenfassung der Entscheidungssystematik.- 5. Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse.- 5.1 Wissenschaftliche Bewertung.- 5.1.1 Zusammenfassung der Erkentnisse.- 5.1.2 Theoretische Weitung.- 5.1.3 Restriktionen der Analyse und weiterer Forschungsbedarf.- 5.2 Implikationen für die Unternehmenspraxis.- Anhang 1: Fragebogen und Antworten der Teilnehmer.- Anhang 2: Branchenschwerpunkte.