Identität und Stigma-Management von homosexuellen Führungskräften by Jörg MaasIdentität und Stigma-Management von homosexuellen Führungskräften by Jörg Maas

Identität und Stigma-Management von homosexuellen Führungskräften

As told byJörg Maas

Paperback | August 27, 1999 | German

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Jörg Maas zeigt in seiner Interview-Studie auf, wie variierende Identitätskonzepte bestimmten Umgangsweisen mit der homosexuellen Geschlechtsorientierung in Führungspositionen zugrunde liegen.
Dr. Jörg Maas arbeitet als freier Mitarbeiter bei Hamburger Sozialforschungsinstituten und in der Erwachsenenbildung. Er promovierte 1999 bei Prof. Dr. Martin Stengel, Universität Augsburg.
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Title:Identität und Stigma-Management von homosexuellen FührungskräftenFormat:PaperbackPublished:August 27, 1999Publisher:Deutscher UniversitätsverlagLanguage:German

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ISBN - 10:3824443562

ISBN - 13:9783824443567

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Table of Contents

1. Einleitender Teil: Entstehungszusammenhang und Erkenntnisinteresse.- 1.1 Wie ist es zu dieser Untersuchung gekommen?.- 1.2 Um wen geht es? Um was geht es?.- 1.3 Darstellung anderer Zugangsweisen und ein Überblick über die Arbeit.- 2. Theoretischer Teil: Ansätze zum Verständnis der Thematik.- Kapitelübersicht.- 2.1 Homosexuelle Disposition: Neuere psychoanalytische Ansätze.- 2.1.1 Das Konzept von Fritz MORGENTHALER und seine Bedeutung für die vorliegende Arbeit.- Die erste Weichenstellung.- Die zweite Weichenstellung.- Die dritte Weichenstellung.- 2.1.2 FRIEDMANs Konzept der gängigen Vereinbarkeit von Homosexualität und männlicher Geschlechtsidentität.- 2.1.3 Zusammenfassung.- 2.2 Homosexualität als soziales Konstrukt.- 2.2.1 Michel FOUCAULT: Macht, Wissen und Sexualität.- 2.2.1.1 Repression und Diskursivierung des menschlichen Sexes.- 2.2.1.2 Homosexualität als Widernatürlichkeit und Krankheit.- 2.2.2 Die Homosexualitätsdebatte des sozialen Konstruktivismus.- 2.2.3 Zusammenfassung.- 2.3 Stigma Homosexualität: Identitätsentwicklung als dialektischer Prozeß zwischen Individuum und Gesellschaft.- 2.3.1 Eine stigmatisierte Sexualität und ihre lebensweltlichen Bezüge.- 2.3.1.1 Schöne neue Schwulenwelt?.- 2.3.1.2 Homophobie in der Gesellschaft.- 2.3.1.3 Die These vom Verschwinden des modernen Homosexuellen.- 2.3.2 Stigma-Management und Identität.- 2.3.2.1 Identität - psychoanalytisch und strukturalistisch verstanden.- 2.3.2.2 Stigma-Management.- 2.3.2.3 Der Zusammenhang zwischen beiden Konzepten.- 2.3.3 Homosexuelle und schwule Identität.- 2.3.3.1 Sexuell - homosexuell - schwul.- 2.3.3.2 Das Stufenmodell der schwulen Identitätsaneignung.- 2.3.3.3 Kritische Stellungnahme zum Stufenmodell.- 2.3.4 Zusammenfassung.- 2.4 Männlichkeit und Homosexualität in Organisationen.- 2.4.1 Über den Umgang mit den Phänomenen Geschlecht und Sexualität in Organisationen.- 2.4.1.1 Die Asexualitätsfiktion der Arbeitswelt.- 2.4.1.2 Mechanismen der Desexualisierung.- 2.4.2 Zur maskulinen Konzeption von Führungspositionen.- 2.4.2.1 Konstruktionsmodelle des Managers.- 2.4.2.2 Homosexuelle als Manager?.- Sex - Gender - Sexuality.- Die konstruierte Männlichkeit der Homosexuellen.- 2.4.3 Männerbünde und Homosexualität.- 2.4.3.1 Das Konzept des Männerbundes.- Merkmale von Männerbünden.- Die Fragilität von Männerbünden.- 2.4.3.2 Männerbund Bundeswehr.- Die Männlichkeit des Militärs.- Die Konstruktion des Soldaten im Konzept der "Inneren Führung".- "Schwule beim Bund".- 2.4.33 Der "Völklinger Kreis" - ein Männerbund?.- Zur Geschichte und Konzeption des VK.- Untersuchung des Völklinger Kreises auf die Merkmale von Männerbünden.- 2.4.4 Zusammenfassung.- 2.5 Auf die Empirie verweisende Fragen.- 3. Sekundäranalyse: Zur sozialen Konstruktion von Homosexualität im Rahmen empirischer Studien.- 3.1 Homosexualität als Gegenstand empirischer Forschung.- 3.2 Beschreibung und Diskussion ausgewählter Forschungsprojekte.- 3.2.1 "Gay professionals" - Die Studie von WOODS & LUCAS.- 3.2.1.1 Sozialwissenschaftliche Homosexuellenforschung im anglo-amerikanischen Raum.- 3.2.1.2 Zur Studie selbst.- 3.2.2 Der Antagonismus von Trieb und Gesellschaft: Die Untersuchung von DANNECKER & REICHE.- 3.2.3 Homosexuelle Typenbildung.- 3.2.3.1 Die Ansätze von ZILLICH und KOCH-BURGHARDT.- 3.2.3.2 Zur Diskussion von Typologisienmgen.- 3.2.4 "Schwule und Lesben im Arbeitsleben": Eine quantitative Studie der Universität München.- 3.3 Zusammenfassung.- 4. Methodischer Teil.- 4.1 Zur Verwobenheit und Transaktion zwischen dem Wissenschaftler und seinem Gegenstand.- 4.1.1 G. DEVEREUX: Reziprozität zwischen Forscher und Objekt.- 4.1.2 Übertragungs- und Gegenübertragungsreaktionen im vorliegenden Forschungsprojekt.- 4.2 Geltungsbegründung und forschungsethische Anmerkungen.- 4.2.1 Das Ideal wissenschaftlicher Objektivität und die Subjektivität des Wissenschaftlers.- 4.2.2 Dürfen Mitteilungen anderer über soziale Phänomene als Daten der Phänomene selbst gelten?.- 4.2.3 Forschung als Diskurs.- 4.2.3.1 Einbindung der Beforschten ins Projektgeschehen.- 4.2.3.2 Forschungsethische Anmerkungen.- 4.3 Der qualitative Forschungsprozeß.- 4.3.1 Vortiberlegungen.- 4.3.1.1 Dialektik von Authentizität und Strukturierung.- 4.3.1.2 Fragestellung und Forschungsperspektiven.- 4.3.2 Auswahl einer für dieses Forschungsprojekt geeigneten Methode qualitativer Sozialforschung.- 4.3.3 Die Rekrutierung der Interviewpartner.- 4.3.4 Das (telefonische) Vorgespräch.- 4.3.5 Die Interviewdurchführung.- 4.3.5.1 Zur Gesprächsatmosphäre.- 4.3.5.2 Die Instrumente des problemzentrierten Interviews.- 4.3.5.3 Die Bedeutung von freien Erzählungen.- 4.3.5.4 Die Phasen des problemzentrierten Interviews.- 4.3.6 Demographische Verteilung der Befragten.- 4.3.7 Die Fixierung der Daten.- 4.3.8 Die Interpretation der Daten.- 4.3.8.1 Hermeneutische Regeln zur Textinterpretation.- 4.3.8.2 Die Analyse qualitativer Interviews als mehrstufiger Prozeß.- 4.4 Zusammenfassung.- 5. Auswertung und Interpretation.- 5.1 Kategoriensysteme: ,Identität' und ,Stigma-Management'.- 5.1.1 Empirische Kategorien des Konzepts ,Identität'.- 5.1.2 Empirische Kategorien des Konzepts ,Stigma-Management'.- 5.2 Falldarstellungen: Zwei Männer und ihre Entwicklung.- 5.2.1 Die Geschichte von Bernd.- Gesprächszusammenfassung.- Hauptaspekte der Erzählung.- 5.2.2 Die Geschichte von Karsten.- Gesprächszusammenfassung.- Hauptaspekte der Erzählung.- 5.3 Die Analyse der Interviews.- 5.3.1 Konzept: Identität.- 5.3.1.1 Soziale Identität.- 5.3.1.1.1 Berufliche Identität.- Karriereorientierung / Leistungsdenken / Sich der Organisation verschreiben.- Erfabnmgen als Berufseinsteiger.- Die Willkürlichkeit des Wirtschaftslebens erfahren.- Identifikation mit der Arbeit/dem Beruf/dem Werdegang.- Identifikation mit der Organisation / das Regelsystem der Organisation akzeptieren.- Kritische Einstellungen gegenüber der Organisation / Gründe für einen Wechsel.- (Mikro-)Politik im Arbeitsleben.- Die Asexualitätsfiktion der Arbeitswelt.- 5.3.1.1.2 Private Identität.- Verschmelzung von privater und beruflicher Identität.- Das Bemühen, private und berufliche Identität zu trennen.- Der Beruf beschränkt die Freizeit.- Sich wegen privaten Problemen in die Arbeit flüchten.- Die private Identität nicht beruflichen Erfordernissen unterordnen wollen.- 5.3.1.2 Geschlechtliche Identität.- 5.3.1.2.1 Die klassische männliche Geschlechtsrolle.- Sozialisation.- Arbeit bedeutet "Kampf um's Überleben"/Wettbewerbsdenken/Härte zeigen.- Männlicher Habitus.- "Typisch männliche" Charaktereigenschaften.- Materielle Ziele haben.- Die Einschätzung von/das Verhältnis zu Frauen.- 5.3.1.2.2 "Alternative Männlichkeit".- Sozialisation.- Das Verhältnis zu anderen Männern.- Kritische Reflexion der männlichen Geschlechtsrolle/von Traditionen.- "Atypisch männliche" Charaktereigenschaften.- Immaterielle, soziale Ziele/Karriere in Frage stellen/Selbstschutz.- 5.3.13 Sexuelle Identität.- 5.3.1.3.1 und 5.3.1.3.2 Homosexuelle und schwule Identität.- Selbstettiketierung.- Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte/dem Coming Out.- Interaktion mit der heterosexuellen Gesellschaft.- Bedeutung der schwulen Subkultur/von schwulen Freunden.- Partnerschaftsmodelle.- Politisches Engagement.- Der Umgang mit Diskriminierungserfahrungen).- 5.3.1.4 Zusammenfassung.- 5.3.2 Konzept: ,Stigma-Management'.- 5.3.2.1 Stigma-Management in der Organisation: 7 Strategien zum Umgang mit der sexuellen Orientierung im Arbeitsleben.- Öffentliche Darstellung eines heterosexuellen Lebens.- Sich unauffällig verhalten und dem Thema am Arbeitsplatz ausweichen.- Sich Verbündete suchen - innerhalb und außerhalb der Organisation.- a) Bündnisse mit schwulen Kollegen:.- b) Bündnisse mit Kolleginnen/Frauen:.- c) Bündnisse mit schwulen Vorgesetzten:.- d) Bündnisse mit schwulen Geschäftspartnern:.- e) Ein Bündnis schwuler Manager: Der Völklinger Kreis:.- f) Ein Bündnis schwuler Soldaten: BASS.- ,Normalizing the Abnormal'.- Sich durch positive Eigenschaften hervortun und ein Polster schaffen.- Sich die richtigen Organisationen bzw. Positionen suchen / sich selbständig machen.- Explizit zu seiner sexuellen Orientierung stehen / in die Offensive gehen.- 5.3.2.2 Die Reaktionen des organisationalen Umfeldes.- 5.3.2.2.1 Reaktionen der Kollegen und Vorgesetzten.- Die heterosexuelle Vorannahme.- Ahnungslosigkeit / Desinteresse.- Höfliche Zurückhaltung / Spekulationen.- Reduktion der Homosexualität auf sexuelle Aktivitäten / Klischeevorstellungen.- Ablehnung verdeckt.- Ablehnung offen.- Zustimmung verdeckt.- Zustimmung offen.- Sexuelles Interesse zeigen.- 5.3.2.2.2 Das Regelsystem der Organisation.- Die Asexualitätsfiktion der Arbeitswelt.- Rollenanforderungen an die Führungskraft / Karrierebedingungen.- Diskriminierende Wirtschaftsorganisationen.- Die Homophobie der Institution Bundeswehr.- Der Homosexualität aufgeschlossene Branchen.- Die Bedeutung der Firmengröße.- Homosexualität und Produktivität.- 5.3.2.3 Exkurs: Stigma-Genese: Homosexualität und Gesellschaft.- 5.3.2.4 Zusammenfassung.- 6. Resümee.- Autorenverzeichnis.