Messen und Medien: Ein sozialpsychologischer Ansatz zur Öffentlichkeitsarbeit by Eberhard RoloffMessen und Medien: Ein sozialpsychologischer Ansatz zur Öffentlichkeitsarbeit by Eberhard Roloff

Messen und Medien: Ein sozialpsychologischer Ansatz zur Öffentlichkeitsarbeit

byEberhard Roloff

Paperback | January 1, 1992 | German

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Messen - wohl das älteste unter den Marketinginstrumenten - gewinnen zunehmend an Bedeutung. Beleg dafür ist das Entstehen neuer Messeplätze - sowohl national als auch international -, die Erweiterung vorhandener Messegelände, die steigende Zahl von Messeveranstaltungen sowie der rapide Zuwachs an Aussteller· und Besucherzahlen. Für die Unternehmen stellt sich die Messe bzw. die Messebeteiligung als ein Marketinginstrument besonderer Art dar. Am Messestand werden nicht nur die Ergebnisse erfolgreicher Produkt· und Entwicklungspolitik präsentiert, auch alle werblichen Maßnahmen der Unternehmen werden in den Messestand einge­ bracht. Primär agiert auf diesem Terrain der Verkäufer; insofern ist die Messe der Ort der intensiven personalen Kommunikation. Nach allem dokumentiert der Messestand die Marketingbilanz der ausstellenden Unternehmen. Je größer, bedeutender und internationaler eine Messe, um so mehr ist sie darüber hinaus von Ausstrahlung und Wirkung auf die umliegende Region, auf Staat und Politik und auf die internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Messen haben Ereigniswert, der durch das Auftreten von Politikern und deren Begegnung mit einer breiten Öffentlichkeit vergegenwärtigt wird. Die durch Messen ausgelösten vielfachen Wirkungen können ohne eine effiziente Öffentlichkeitsarbeit nicht entstehen. Dies veranlaßt, mit dem vorliegen. den Buch eine Arbeit vorzustellen, die sich grundlegend mit der Öffentlichkeits· arbeitvon Messegesellschaften beschäftigt. Dabei ist zunächstvon Wert, daß der Autor die vielfältigen Schattierungen von Messen und Messeveranstaltungen systematisch ausbreitet und vor dem Hintergrund eines systemtheoretischen Ansatzes beschreibt. Die Insiderrolle des Verfassers kommt voll zur Geltung, wenn die Praxis der Öffentlichkeitsarbeit von Messegesellschaften beschrieben wird. Der leser ge­ winnt Einblick aus erster Hand in dieses für den Messeerfolg so bedeutsame Metiers.
Title:Messen und Medien: Ein sozialpsychologischer Ansatz zur ÖffentlichkeitsarbeitFormat:PaperbackPublished:January 1, 1992Publisher:Deutscher UniversitätsverlagLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:3824401010

ISBN - 13:9783824401017

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Table of Contents

A. Einführung.- B. Das Messewesen als wirtschaftswissenschaftliches Erkenntnisobjekt.- 1. Historischer Abriß.- 2. Begriffliche Grundlagen: Abgrenzung und Typologie.- 3. Die aktuelle Branchensituation.- 4. Messen als Wirtschaftsfaktor.- 4.1 Außenwirtschaftliche und konjunkturelle Effekte.- 4.2 Umsatz und Regionalwirkung.- 5. Die Messe als lnteraktionssystem.- 5.1 Grundlagen des Systemansatzes.- 5.2 Analyse des Messe-Interaktionsprozesses.- 5.3 Analyse der organisatorischen System-Struktur.- 5.4 Die Elemente des Messe-Interaktionsprozesses.- 5.4.1 Die Messegesellschaft als Veranstalter.- 5.4.2 Die Messe als Marketinginstrument des Ausstellers.- 5.4.3 Die Besucher als Zielgruppe im Messewesen.- 5.4.4 Die Medien.- 5.4.5 Die Dienstleistungsfunktionen.- 5.5 Das Messe-Interaktionsmodell.- C. Operationalisierung des Erkenntnisgegenstandes Öffentlichkeitsarbeit.- 1. Diskription der Öffentlichkeitsarbeit.- 2. Determination der Öffentlichkeitsarbeit.- 2.1 PR in gesellschaftspolitischer Funktion.- 2.2 PR in absatzpolitischer Funktion.- 2.2.1 Image.- 2.2.2 Product Publicity.- 3. Definition und Funktion der Öffentlichkeitsarbeit.- 3.1 Gesellschaftspolitisches versus absatzpolitisches Verständnis.- 3.2 Definitionsebenen der Öffentlichkeitsarbeit.- 3.3 Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.- 3.3.1 Das Verhältnis als Führunaskonzeption.- 3.3.2 Das Verhältnis im Instrumentalbereich.- 4. Der PR-Kommunikationsprozeß.- D. Die Praxis der Öffentlichkeitsarbeit von Messegesellschaften.- 1. Messegesellsdiaften als Kommunikationsunternehmen.- 2. Die Struktur der Öffentlichkeitsarbeit.- 2.1 Aufgabenbereiche der Öffentlichkeitsarbeit.- 2.1.1 Funktionen der Messe-PR.- 2.1.1.1 Die informatorische Funktion.- 2.1.1.2 Die akquisitorische Funktion.- 2.1.1.3 Die organisatorische Funktion.- 2.1.2 Einsatzfelder der Messe-PR.- 2.1.2.1 Basis-Öffentlichkeitsarbeit.- 2.1.2.2 Veranstaltungsbezogene Öffentlichkeitsarbeit.- 2.2 Positionieruna der Öffentlichkeitsarbeit.- 2.2.1 Organisation der Messe-PR.- 2.2.2 Ausstattung der Messe-PR.- 3. Die Realisierung der messebezogenen Pressearbeit.- 3.1 Die Ausgangskonstellation.- 3.2 Die Zielgruppen.- 3.3 Instrumente und Maßnahmen.- 3.4 Die Erfolgskontrolle.- 4. Pressearbeit und technische Entwicklung.- 5. Die Verantwortung der Pressearbeit für Messen.- E. Der konsistenztheoretische Ansatz zur Analyse der Öffentlichkeitsarbeit von Messegesellschaften.- 1. Konsistenztheorien in der Sozialpsychologie.- 2. Darstellung und Interpretation relevanter Konsistenztheorien.- 2.1 Die Balancetheorie von Heider.- 2.1.1 Einführung in die Theorie.- 2.1.2 Darstellung der Inhalte mit Bezug auf die Kommunikationsstruktur der Messe-Pressearbeit.- 2.2 Die Kongruitätstheorie von Osgood und Tannenbaum.- 2.2.1 Einführung in die Theorie.- 2.2.2 Darstellung der Inhalte mit Bezug auf die Kommunikationsstruktur der Messe-Pressearbeit.- 2.3 Die Theorie der kognitiven Dissonanz von Festinger.- 2.3.1 Einführung in die Theorie.- 2.3.2. Erklärungsfelder der Dissonanztheorie.- 2.3.2.1 Dissonanz nach Entscheidungen.- 2.3.2.2 Dissonanz als Folge forcierter Einwilligung.- 2.3.2.3 Dissonanz und selektive Informationsaufnahme.- 2.3.2.4 Dissonanz und soziale Unterstützung.- F. Das konsistenztheoretische Modell der Öffentlichkeitsarbeit für Messen.- 1. Der allgemeine Erklärungswert der Konsistenztheorien.- 2. Das Prozeß-Phasen-Modell.- 2.1 Der Aussteller in der Modellbetrachtung.- 2.1.1 Der Prozeß der Ausstellerbeteiligung.- 2.1.2 Phasenbedingte Konsistenzprädisposition.- 2.1.2.1 Vor der Veranstaltung.- 2.1.2.2 Während der Veranstaltung.- 2.1.2.3 Nach der Veranstaltung.- 2.1.3 Ursachen für messerelevante Inkonsistenzen.- 2.1.3.1 Erfahrunaswerte.- 2.1.3.2 Informantenurteil.- 2.1.3.3 Koniunkturelle Rahmenbedingungen.- 2.1.3.4 Obiektive Veranstaltungsdaten.- 2.1.3.5 Konkurrierende Marketinginstrumente.- 2.1.3.6 Konkurrenzverhalten.- 2.1.3.7 Exponatbedingte Ursachen.- 2.1.3.8 Unternehmensspezifika.- 2.1.3.9 Provenienz des Ausstellers.- 2.2 Der Besucher in der Modellbetrachtung.- 2.2.1 Der Prozeß des Messebesuchs.- 2.2.2 Phasenbedingte Konsistenzprädisposition.- 2.2.2.1 Vor der Veranstaltuna.- 2.2.2.2 Während der Veranstaltung.- 2.2.2.3 Nach der Veranstaltung.- 2.2.3 Ursachen für messerelevante Inkonsistenzen.- 2.2.3.1 Erfahrungen.- 2.2.3.2 Informantenurteil.- 2.2.3.3 Konjunkturelle Rahmenbedingungen.- 2.2.3.4 Objektive Veranstaltungsdaten.- 2.2.3.5 Konkurrenzsituation.- 2.2.3.6 Persönliche Merkmale.- 2.2.3.7 Provenienz des Besuchers.- G. Schlußbetrachtung.