Neopatrimoniale Herrschaft als Entwicklungshindernis: Landreform und Wahl in Simbabwe by Peter Thabang Khala

Neopatrimoniale Herrschaft als Entwicklungshindernis: Landreform und Wahl in Simbabwe

byPeter Thabang Khala

Kobo ebook | June 10, 2009 | German

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 2, Universität Hamburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Neue Diskurse zur Entwicklung Afrikas (Hauptseminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist gerade zwei Monate her, da hat sich Robert Mugabe im Zuge fragwürdiger Wahlen als Präsident des südlich-afrikanischen Landes Simbabwe bestätigen lassen. Simbabwe machte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Eine unerwartete Entwicklung, denn man hatte dem ehemaligen Rhodesien nach der errungenen Unabhängigkeit im Jahre 1970 eine hoffnungsvolle Zukunft vorausgesagt. Vor allem Robert Mugabe galt damals als Hoffnungsträger, nicht nur der schwarzen Bevölkerung Simbabwes, sondern auch ganz Afrikas und der Welt darüber hinaus. Vor dem Hintergrund der aktuellen Schlagzeilen erscheint es unverständlich, wie sich ein Land, reich an Bodenschätzen und Agrarflächen, derart herunterwirtschaften konnte. Die galoppierende Inflation durchbricht immer neue Negativrekorde und das Volk droht dem Hunger zum Opfer zu fallen. Im Zuge der Landreformen wurden die weißen Grundbesitzer enteignet; ihre Farmen von Landbesetzern (squatters) unter Billigung der Regierung besetzt. Der landwirtschaftliche Betrieb ist seither aufgrund mangelnden Fachpersonals innerhalb der schwarzen Bevölkerung nahezu stillgelegt. Die Frage, die sich hier stellt, ist: Weshalb hat sich der durchaus gebildete Präsident für eine solche Maßnahme entschieden? Und warum hält er trotz der offensichtlichen negativen Konsequenzen an ihr fest? Dem Volk in Simbabwe haben die Maßnahmen wenig genützt. Circa 80 % der Bevölkerung sind arbeitslos und laut Human Development Index der UN erzielt Simbabwe einen Wert von 91. In jedem demokratischen Staat wäre eine solche Regierung von Seiten der Bevölkerung mit ihrem wirkungsvollsten Mittel abgestraft worden: Der Abwahl. Simbabwe, das sich als demokratischer Staat versteht, hat seit seiner Unabhängigkeit jedoch keine andere Partei an der Regierung gesehen als die ZANU-PF des Präsidenten Mugabe. Die Wahlen vom März 2008 haben gezeigt, weshalb sich Mugabe so lange an der Macht halten konnte. Internationale Beobachter monierten Unregelmäßigkeiten. Die Frage, die sich hierbei stellt, ist: Warum Robert Mugabe überhaupt hat Wahlen durchführen lassen? Wäre es nicht 'einfacher' gewesen komplett auf ein solches Prozedere zu verzichten? Man könnte den Schluss ziehen, dass das staatliche Handeln schlichtweg irrational sei. Dies wird vom Autor jedoch bezweifelt, weshalb die folgende Untersuchung an eben dieser Stelle ansetzt.

Details & Specs

Title:Neopatrimoniale Herrschaft als Entwicklungshindernis: Landreform und Wahl in SimbabweFormat:Kobo ebookPublished:June 10, 2009Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:364034488X

ISBN - 13:9783640344888

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