Oral History - Theorie und Praxis: Die Kunst, die Erinnerung erzählen zu lassen: Theorie und Praxis: Die Kunst, die Erinnerung erzählen zu lassen by Tobias Raschke

Oral History - Theorie und Praxis: Die Kunst, die Erinnerung erzählen zu lassen: Theorie und Praxis…

byTobias Raschke

Kobo ebook | July 3, 2006 | German

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Fachbereich Medienwissenschaft), Veranstaltung: Historische Methoden, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Von diesem Befund ausgehend will die vorliegende Arbeit die Methode der sogenannten Oral History, also die Erschließung neuer historischer Quellen durch mündliche Befragung von Zeitzeugen, einer genaueren Betrachtung unterziehen. Im Mittelpunkt des Interesses soll hierbei ihre Anwendung auf den Themenkomplex des Holocausts stehen, zusätzlich eingeschränkt auf die Gruppe der jüdischen Opfer, die die gegen sie gerichtete Vernichtungsmaschinerie der Nazis überlebten. (Die Perspektive der Täter bzw. der problematische Umgang mit ihren Aussagen wird also ausgeklammert.) Im voraus erscheint es als sinnvoll, sich in Kürze die Entwicklung und Position der Oral History, sowie ihre theoretischen Kernaspekte im Rahmen der allgemeinen Geschichtswissenschaft vor Augen zu führen (II). Im Anschluss sollen die entscheidenden Hauptcharakteristika und Stationen der Befragung von Holocaust-Überlebenden seit 1945 bis zur Gegenwart problemorientiert dargestellt werden (III.1). Einer ausführlichen Auseinandersetzung mit der eigentlichen Befragung, dem Interview, welche das Augenmerk sowohl auf die Beteiligten als auch auf die Vorgehensweise zu richten hat (III.2), folgt die Erörterung von spezifischen Problempunkten und Merkmalen, die eine Evaluierung von Oral History in Anwendung auf die Überlebenden berücksichtigen muss (III.3). Den Hintergrund zu dieser Arbeit bildet meine Zeit als Mitarbeiter des Yad Vashem Historikers Gideon Greif im Rahmen des Forschungsprojekts 'Die Geschichte des Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau 1940-1945' in den Jahren 1999 und 2000. Gideon Greif verdanke ich auch viele wertvolle Literaturhinweise, Literaturauszüge und Tipps für diese Arbeit. Im Rahmen des Forschungsprojekt 'Die Geschichte des Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau 1940-1945' wurden mit ehemaligen Häftlingen Interviews geführt, die teilweise erstmals über ihre Erfahrungen von der Arbeit in dem Kommando berichteten, dessen Erfindung und Aufstellung Primo Levi als das 'dämonischste Verbrechen des Nationalsozialismus' bezeichnete. Auf diese Befragungen wird im Hauptteil stellenweise beispielhaft eingegangen. Im Jahr 2000 verlor David Irving in London den von ihm angestrengten Prozess gegen die amerikanische Historikerin Deborah E. Lipstadt, mit welchem er gegen die von ihm als solche empfundene Verleumdung durch Lipstadt, die ihn - aufgrund von expliziten Äußerungen seinerseits - innerhalb ihres Buches 'Denying the Holocaust' als Holocaust-Leugner bezeichnet hatte, vorgehen wollte.
Title:Oral History - Theorie und Praxis: Die Kunst, die Erinnerung erzählen zu lassen: Theorie und Praxis…Format:Kobo ebookPublished:July 3, 2006Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:363851661X

ISBN - 13:9783638516617

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