Philosophie: I Philosophische Weltorientierung by K. JaspersPhilosophie: I Philosophische Weltorientierung by K. Jaspers

Philosophie: I Philosophische Weltorientierung

byK. Jaspers

Paperback | August 10, 1973 | German

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Philosophie, das Wagnis, in den unbetretbaren Grund menschlicher Selbstgewißheit zu dringen, müßte als Lehre der für jedermann ein­ sichtigen Wahrheit in die Irre geraten. Zwar kommt es ihr selbst darauf an, zu begreifen, was zwingend wißbar ist; aber sie wiederholt weder, was in den Wissenschaften erkennbar wurde, noch tritt sie mit eigenem Gegenstand und gleichem Anspruch in deren Bereich. Im Philosophieren ist nicht noch einmal die Befriedigung zu erwarten, welche die Sachkunde von Dingen in der Welt gewährt. In ihm wird mehr gesucht und gefordert: Das Denken, das mein SeinsbeTllußtsein vef"/llandelt, weil es erweckend mich zu mir bringt in den ursprüng­ lichen Antrieben, aus denen im Dasein handelnd ich werde, was ich bin. Das vermag kein objektives Wissen. Wie dieses gemeint ist, ist es vielmehr eines der Momente des Seinsbewußtseins, das im Philoso­ phieren sich erzeugt. Philosophie, in der Idee die vollendete Helligkeit des Seins am Ursprung und Ende aller Dinge, begriff sich, obgleich in der Zeit stehend, als zeitlose Kristallisation des Zeitlosen. Jedoch ist Philoso­ phieren der Weg des Menschen, der, geschichtlich in seiner Zeit, das Sein ergreift. Nur in dieser Erscheinung, nicht an sich selbst ist es ihm zugänglich. Im Philosophieren spricht sich ein Glaube ohne jede Offenbarung aus, appellierend an den, der auf demselben Wege ist; es ist nicht ein objektiver Wegweiser im Wirrsal; ein jeder faßt nur, was er als Möglichkeit durch sich selbst ist.
Title:Philosophie: I Philosophische WeltorientierungFormat:PaperbackPublished:August 10, 1973Publisher:Springer Berlin HeidelbergLanguage:German

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ISBN - 10:3540063234

ISBN - 13:9783540063230

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Table of Contents

Inhaltsübersicht des ersten Bandes.- in die Philosophie.- Ausgang des Philosophierens von unserer Situation.- Erster Teil: Das Suchendes Seins.- Allgemeine, formale Seinsbegriffe (Objektsein, Ichsein, Ansichsein).- Die Aufgabe der Daseinsanalyse als Bewußtseinsanalyse.- 1. Bewußtsein als Gegenstandsbewußtsein, Selbstbewußtsein, daseiendes Bewußt-scin. S..- 2. Möglichkeiten der Bewußtseinsanalyse. S..- 3. Bewußtsein als Grenze. S..- Abheben der Existenz.- 1. Ich als empirisches Dasein, als Bewußtsein überhaupt, als mögliche Existenz. S..- 2. Existenz. S..- 3. Welt und Existenz. S..- Das Sein.- 1. Erscheinung und Sein. S..- 2. Die vielfachen Seinsweisen und das Sein. S..- Zweiter Teil: Das Philosophieren aus möglicher Existenz.- Zugehen auf Existenz.- Gliederung des Philosophierens.- 1. Weltorientierendes Denken. S..- 2. Existenzerhellcndcs Denken. S..- 3. Metaphysisches Denken. S..- Dritter Teil: Die Weisen des Transzendierens als Prinzip der Gliederung.- Transzendieren überhaupt.- 1. Überschreiten der Gegenständlichkeit. S..- 2. Dasein und Transzendieren. S..- 3. Erscheinungshaftigkeit des Daseins. S..- 4. Weisen des Transzendierens. S..- Transzendieren in Weltorientierung, Existenzerhellung und Metaphysik.- 1. Transzendieren in der Weltorientierung. S..- 2. Transzendieren in der Existenzerhellung. S..- 3. Transzendieren in der Metaphysik. S..- 4. Die drei Weisen des Transzendierens gehören zueinander. S..- Vierter Teil: Übersicht über die Gebiete des Philosophierens.- 1. Wege der philosophischen Weltorientierung. S..- 2. Wege der Existcnzerhellung. S..- 3. Wege der Metaphysik. S..- Erstes Buch: Philosophische Weltorientierung.- Welt.- 1. Ich und Nichtich. S..- 2. Untrennbarkeit von Ich und Nichtich. S..- 3. Subjektives Dasein und objektive Wirklichkeit. S..- 4. Weder subjektives Dasein noch objektive Wirklichkeit werden zur Einheit einer Welt S..- 5. Daseinsverwirklichung und Weltorientierung sind Wege der Existenz zu sich selbst und zur Transzendenz. S..- Welt als subjektives Dasein und als objektive Wirklichkeit.- 1. Das unmittelbare Daseinsganze. S..- 2. Die eine allgemeine Welt. S..- 3. Rückkehr zum Dasein als meiner Welt. S..- 4. Dasein als Existenzobjektivität. S..- 5. Zusammenfassung. S..- 6. Welt als objektive Wirklichkeit. S..- 7. Daseinswirklichkeit und objektive Welt sind nur eine durch die andere. S..- Welt als gegeben und als hervorgebracht.- Weltall und Weltbild.- Welt und Transzendenz.- Grenzen der Weltorientierung.- Die Relativität des Zwingenden.- 1. Die Grenzen der drei Arten des Zwingenden. S..- 2. Zwingendes Wissen und Existenz. S..- Die unüberwundene Endlosigkeit.- 1. überwindung der Endlosigkeit in der Methode. S..- 2. Überwindung der Endlosigkeit in der Wirklichkeit. S..- 3. Idee und Antinomien. S..- 4. Endlosigkeit und Transzendenz. S..- Die Unerreichbarkeit der Einheit des Weltbildes.- 1. Die vier Wirklichkeitssphären in der Welt. S..- 2. Das Zugrundeliegende ist ohne Einheit. S..- 3. Die Einheit als Idee. S..- 4. Einheit der Welt und Transzendenz. S..- Grenzen zweckhaften Handelns in der Welt.- 1. Die Grenzen im technischen Machen, im Pflegen und Erziehen, im politischen Handeln. S..- 2. Die Utopie einer vollendeten Welteinrichtung und die Transzendenz. 5..- 3. Ein Beispiel: ärztliche Therapie. S..- Der Sinn der Wissenschaft.- 1. Daß Wissenschaften zusammengehören zur Einheit des Wissens. S..- 2. Wissenschaft und Metaphysik. S..- 3. Der Sinn der Wissenschaft in der spezifischen Befriedigung des forschenden Menschen. S..- 4. Der Wert der Wahrheit. S..- Transzendieren über die Welt.- Systematik der Wissenschaften.- Die ursprünglichsten Teilungen der Wissenschaften.- 1. Die Aufgabe. S..- 2. Wissenschaft und Dogmatik. S..- 3. Einzelwissenschaft und Universalwissenschaft. S..- 4. Wirklichkeitswissenschaften und konstruierende Wissenschaften. S..- 5. Teilungen und Verflechtungen der Wissenschaften. S..- Prinzipien einer Gliederung der Wirklichkeit.- 1. Natur und Geist. S..- 2. Grenzen zum Unzugänglichen. S..- 3. Vierfache Wirklichkeit. S..- 4. Die drei Sprünge. S..- 5. Sprung und Übergang. S..- 6. Leugnung, Verabsolutierung und Vereinfachung dieser Wirklichkeiten. S..- Sphären des Geistes.- 1. Mögliche Sphärencinteilungen. S..- 2. Kampf der Sphären. S..- 3. Aufhebung der Sphären. S..- Gliederung der Wirklichkeitswissenschaften.- 1. Allgemeine Einteilung der Wirklichkeitswissenschaften. S..- 2. Naturwissenschaften. S..- 3. Geisteswissenschaften: a) Verstehen und Existenz; b) Verstehen und Wirklichkeit. S..- 4. Einteilung der Natur-und Geisteswissenschaften. S..- 5. Empirische Universalwissenschaften: Psychologie und Soziologie. S..- Rangordnung der Wissenschaften.- Das Wissen versteht sich in seiner Geschichte.- Sich schließende Weltorientierung (Positivismus und Idealismus).- Positivismus.- Gegen den Positivismus.- 1. Vcrabsoluticrung des mechanistisch denkenden Verstandes. S..- 2. Der methodisch falsche Schritt vom Besonderen auf Alles. S..- 3. Unmöglichkeit, an der Einheit empirischer Wirklichkeit festzuhalten. S..- 4. Der Wahrheitsbegriff zwingenden Wissens wird fälschlich verabsolutiert. S..- 5. Der Positivismus kann sich selbst nicht begreifen. S..- 6. Sinnwidrigkeit der Sclbstrechtfcrtigung positivisti-schen Lebens. S..- Idealismus.- Positivismus und Idealismus gegeneinander.- Das Gemeinsame.- Ihre Grenzen.- 1. Positivismus und Idealismus meinen im Prinzip alles zu wissen. S..- 2. Entscheidung hat ihren Ursprung verloren. S..- 3. Die bemerkte Grenze wird faktisch zum Vergessen gebracht. S..- 4. Aufschwung der Existenz als Grenze. S..- Ihr philosophischer Wert.- 1. Im Dienst existentiellen Philosophierens. S..- 2. Bildung als Wert und Versagen. S..- 3. Es bleiben zwei Wege. S..- Ursprung der Philosophie.- Weltanschauung.- 1. Sinn von Weltanschauung. S..- 2. Betrachten und Sein der Weltanschauung. S..- 3. Relativismus, Fanatismus, Bodenlosigkeit. S..- 4. Standpunkt und Selbstsein. S..- Glaube und Unglaube.- 1. Beispiele formulierten Unglaubens. S..- 2. Der unvermeidliche Rest im formulierten Unglauben. S..- 3. Argumente gegen den formulierten Unglauben. S..- 4. Fruchtbarkeit des Unglaubens. S..- 5. Der Glaube im Unglauben und der Unglaube im Glauben. S..- 6. Die eigentliche Glaubenslosigkeit. S..- Das Eine und die Vielheit der geistigen Daseinssphären.- Daseinsform der Philosophie.- Der für Existenz im Dasein situationsnotwendige Charakter der Philosophie..- 1. Daseinsenge und Ganzheit. S..- 2. Einfachheit. S..- 3. Philosophie als Zwischensein. S..- 4. Philosophie als Kümmern um sich selbst. S..- Philosophie und System.- 1. System in der Wissenschaft und im Philosophieren. S..- 2. Der mehrfache Sinn des Systems im Philosophieren. S..- 3. Das System in der Situation des Zeitdaseins. S..- 4. Frage nach der Wahrheit in der Systematik des eigenen Philosophierens. S..- Philosophie und ihre Geschichte.- 1. Die Gegenwärtigkeit des Vergangenen. S..- 2. Aneignen. S..- 3. Lehre und Schule. S..- Philosophie im Sichunterscheiden.- Philosophie und Religion.- 1. äußere Charakteristik der Religion. S..- 2. Philosophie im Sichunterscheiden von Religion. S..- 3. Die realen Konflikte: a) Konflikt im Verhalten zum Wissen; b) Konflikt im Verhalten zur Autorität. S..- 4. Zusammenfassung über die Richtungen des Kampfes. S..- 5. Philosophie und Theologie..- 6. Unbedingtheit von Religion und Philosophie gegen die Vielfachheit eigengesetzlicher Sphären. S..- Philosophie und Wissenschaft.- 1. Die Selbstunterscheidung der Philosophie von Wissenschaft. S..- 2. Polaritäten des Philosophierens in der Bewegung des Wissenwollens. S..- 3. Der Kampf der Philosophie um Wissenschaft. S..- Philosophie und Kunst.- 1. In welchem Sinn Kunst eigenständig ist. S..- 2. Philosophie und Kunst im Aneignen. S..- 3. Philosophie und Kunst im Hervorbringen. S..- 4. Philosophie und Kunst im Werke. S..- 5. ästhetische Unverbindlichkeit. S..- 6. Philosophie in Kampfund Bündnis mit Kunst. S..