Prävention von Bulimie (am Beispiel sozialpägogischer Präventionsmaßnahmen in Bamberg) by Anne-Sofie Held

Prävention von Bulimie (am Beispiel sozialpägogischer Präventionsmaßnahmen in Bamberg)

byAnne-Sofie Held

Kobo ebook | November 22, 2006 | German

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 109 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Über 50% der nicht so topmodeligen Deutschen sind zu dick' und 'Jedes zehnte Kind in Deutschland leidet an Fettleibigkeit'. Diese und andere Schlagzeilen liest man in letzter Zeit immer häufiger. Laut dem Ernährungsbericht 2004 der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. sind mehr als 65% der Männer und ca. 55% der Frauen in Deutschland übergewichtig. Solche Zahlen sind immer Definitionssache - Wo fängt Übergewicht an? Und wer bestimmt überhaupt, ab wann ein Mensch übergewichtig ist? Dieses Thema soll später an anderer Stelle erörtert werden. Hier geht es vielmehr darum, dass die Ergebnisse auf eine satte und zufriedene Wohlstandsgesellschaft hindeuten. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die Deutschen sind keineswegs zufrieden, wofür Pudel und Westenhöfer in einer eigenen Untersuchung Bestätigung fanden: 'Weniger als 15% der Bevölkerung entsprechen ihren selbstgewählten Idealvorstellungen' (ebd. 1998, S. 198). In unserer Gesellschaft hat sich in den letzten 40 Jahren ein Körperideal entwickelt, dass sich immer weiter vom realen Körperbild entfernt. Während die Ernährungswissenschaftler von einer drohenden Verfettung der deutschen Bevölkerung sprechen, bewegen sich immer mehr Models auf ein lebensbedrohliches Untergewicht zu. Wissenschaftler der Universität Ontario in Kanada stellten bei einer Untersuchung von 240 Playmates aus den Jahren 1978 bis 1998 fest, dass 70 Prozent dieser Mädchen mit einem BMI von unter 18,1 untergewichtig sind (vgl. Katzmarzyk und Davis 2001), wobei diese Models in der Regel noch ein paar Kilo mehr auf die Waage bringen, als die Models der internationalen Modeagenturen. Diäten haben seitdem Hochkonjunktur. Der Wunsch, schlank zu sein, wird heute nicht mehr nur durch die Frühjahrsausgaben diverser Frauenzeitschriften bestimmt, sondern setzt sich langsam als Norm unserer westlichen Gesellschaft durch, der sich vor allem Jugendliche immer mehr unterordnen. Es herrscht die verbreitete Illusion, dass ein schlanker Körper zu Erfolg, Beliebtheit, Schönheit und Gesundheit verhelfe.
Title:Prävention von Bulimie (am Beispiel sozialpägogischer Präventionsmaßnahmen in Bamberg)Format:Kobo ebookPublished:November 22, 2006Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

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ISBN - 10:3638572692

ISBN - 13:9783638572699

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