Region Und Unitarische Struktur In Gro Britannien / Regionalism And Unitary Structure In Great Britain: Die verfassungsrechtliche und verwaltungsorgan by P. MalanczukRegion Und Unitarische Struktur In Gro Britannien / Regionalism And Unitary Structure In Great Britain: Die verfassungsrechtliche und verwaltungsorgan by P. Malanczuk

Region Und Unitarische Struktur In Gro Britannien / Regionalism And Unitary Structure In Great…

byP. Malanczuk

Paperback | December 13, 2011

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I. Problemstellung Begriffe wie »Region«, »regionale Verwaltung« oder »Regionalismus« haben in der Gesetzgebung westeuropaischer Staaten eine vielfaltige Bedeutung 1 und entziehen sich einer einheitlichen Definition. Die Stellung der Region als Bezugsrahmen staatlichen Handelns oder der staatlichen Organisation zwischen der zentralen und der lokalen Ebene kann von der Behandlung als bloBes Objekt der staatlichen Planung bzw. der interkommunalen Zusam­ menarbeit bis zum GenuB einer Regionalautonomie mit gewahlten eigenen Organen reichen 2. Regionen konnen ferner nach ganz unterschiedlichen Kri­ terien abgegrenzt werden, die nicht zu kongruenten Raumaufteilungen fiih­ ren 3. Verwaltungs- oder Planungsregionen decken sich nicht notwendiger­ weise mit historisch-kulturellen Regionen, in denen oft auch Volksgruppen genannte nationale Minderheiten leben, die regionale Mehrheiten bilden 4. 1 Vgl. A. Galette, Berichterstatter zum Thema »Regionale Institutionen in Euro­ pa«, Europarat, Europakonferenz der Gemeinden und Regionen, Dok. CPL (15) Final vom 27. 5. 1980, S. 5 ff.; Kalk (Hrsg. ), Regional Planning and Regional Government in Europe (1971), S. 11 ff 2 Zu einer Typologie vgl. Esterbauer, Grundziige der Formen und Funktionen re­ gionaler Gliederung in politischen Systemen, in: derselbe (Hrsg. ), Regionalismus (1978), S. 45 ff 3 Vgl. Lange, Regionen, in: Handworterbuch der Raumforschung und Raumord­ nung, Bd. 3 (2. Auf!. 1970), Sp. 2705 ff; Esterbauer (Anm. 2), S. 43; zu dem Sprach­ gebrauch in den wissenschaftlichen Einzeldisziplinen vgl. Mil"cH, Der Regionalismus und seine geschichtlichen Grundlagen, in: Esterbauer (Hrsg. ), Regionalismus (1978), S. 17 f; Evers, Regionsbildung im Planungssystem, in: Esterbauer, ibid. , S.
Title:Region Und Unitarische Struktur In Gro Britannien / Regionalism And Unitary Structure In Great…Format:PaperbackDimensions:298 pages, 23.5 × 15.5 × 0.02 inPublished:December 13, 2011Publisher:Springer-Verlag/Sci-Tech/TradeLanguage:English

The following ISBNs are associated with this title:

ISBN - 10:364269876X

ISBN - 13:9783642698767

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Table of Contents

I. Problemstellung.- II. Theoretisches Vorverständnis.- 1. Begriff und Funktion des Regionalismus.- a) Regionalismus als Ausdruck nationalistischer Strömungen.- b) Regionalismus als Gegentendenz zur Zentralisierung.- 2. Die theoretische Unterscheidung von Bundesstaat und regionalisiertem Einheitsstaat.- Erster Teil: Die verfassungsrechtliche Stellung der Region im britischen Unitarismus.- I. Die historischen Grundlagen des Einheitsstaates in Großbritannien.- 1. Die Eingliederung von Wales.- a) Die Annexion im 13. Jahrhundert.- b) Die Entwicklung nach den Tudor Acts von 1536 und 1543.- c) Die Entwicklung von Sonderregelungen und der Schutz der walisischen Sprache.- 2. Die Anglo-Schottische Union.- a) Die Personalunion 1603.- b) Die staatsrechtliche Vereinigung 1707.- c) Die Entwicklung nach der Union.- aa) Die Konsolidierung der politischen Einheit.- bb) Die schottische Kirche.- cc) Das schottische Rechtssystem.- 3. Der multi-nationale Charakter des britischen Einheitsstaates.- II. Die rechtliche Grundlage des britischen Unitarismus.- 1. Die Eigenart der britischen Verfassung und des Verfassungsrechts.- 2. Die Doktrin der Parlamentssouveränität.- a) Ihre Formulierung bei Dicey.- b) Die Funktion der Doktrin.- 3. Die rechtliche Bedeutung der Unionsgarantien von 1707.- a) Die vorherrschende Meinung.- b) Die schottische Auffassung.- aa) Zur Entwicklung der Kontroverse.- bb) MacCormick v. Lord Advocate (1953), Gibson v. Lord Advocate (1975) und Sillars v. Smith (1982).- cc) Die Auffassung von Middleton.- dd) Die Auffassung von T. B. Smith.- ee) Die Auffassung von Murray.- ff) Die Auffassung von Mitchell.- c) Zusammenfassung und Stellungnahme.- Zweiter Teil: Die Region im Regierungs- und Verwaltungssystem von Großbritannien.- I. Die Grundstruktur des Regierungs- und Verwaltungssystems in Großbritannien.- 1. Begriffe.- a) Zentralisierung/Dezentralisierung und Konzentration/Dekonzentration.- b) Devolution.- c) Regionalism.- 2. Allgemeine Bemerkungen zur Eigenheit des britischen Regierungs-und Verwaltungssystems.- 3. Organisation und Wandel der zentralen Exekutive.- 4. Die nichtministerielle Organisationsstruktur.- 5. Die örtliche Selbstverwaltung.- a) Allgemeines.- b) Die territoriale Struktur.- c) Die Organe.- d) Die Aufgabenverteilung.- e) Die Finanzierung.- f) Das Verhältnis zu central government.- II. Regionale Elemente im Regierungs- und Verwaltungssystem von Großbritannien.- 1. Parlamentsebene.- a) Repräsentation.- b) Organisation.- aa) Schottland.- bb) Wales.- cc) England.- dd) Die neuen Select Committees für schottische und walisische Angelegenheiten.- 2. Das Secretary of State-System für Schottland und Wales.- a) Das Scottish Office.- aa) Entwicklung.- bb) Die heutige Struktur und Funktion.- b) Das Welsh Office.- aa) Entwicklung.- bb) Struktur und Funktion.- c) Zur Kritik an dem Secretary of State-System.- 3. Andere regionale Elemente im Regierungs- und Verwaltungssystem von Großbritannien.- a) Entwicklung.- b) Die ökonomischen Planungsregionen.- aa) Die Einfuhrung des Systems.- bb) Struktur und Funktion.- cc) Zur Kritik des Systems.- c) Ministerien und nichtministerielle Organisationseinheiten.- 4. Die Diskussion über "regionalism".- Dritter Teil: Die jüngeren Regionalismustendenzen in Großbritannien.- I. Die Royal Commission on the Constitution.- 1. Die politische Entwicklung.- a) Der Aufschwung des politischen Regionalismus in Schottland und Wales.- b) Die Reaktion der großen Parteien.- 2. Der Bericht der Royal Commission on the Constitution.- a) Auftrag und Meinungsverschiedenheiten.- b) Die Ablehnung von Separatismus und Föderalismus.- aa) Separatismus.- bb) Föderalismus.- cc) Devolution.- c) Die Empfehlungen des Mehrheitsberichts.- aa) "Legislative devolution" für Schottland und Wales.- bb) "Advisory Councils" für Wales bzw. für Schottland.- cc) "Executive devolution" für England, Schottland und Wales.- dd) Die englischen Regionen.- ee) Alternative und ergänzende Überlegungen.- d) Die Empfehlungen des Minderheitsberichts.- aa) Die Kritik an dem Mehrheitsbericht.- bb) "Executive devolution".- cc) Weitergehende Verfassungsreformvorschläge.- 3. Zur Aufnahme der Vorschläge der Kommission.- II. Die Scotland und Wales Acts.- 1. Die politische Entwicklung und der Gesetzgebungsprozeß.- a.) Die politische Entwicklung.- b.) Der Gesetzgebungsprozeß.- 2. Der Scotland Act.- a) Die schottische Versammlung.- aa) Allgemeines.- bb) Die Gesetzgebungskompetenz.- b) Die schottische Exekutive.- aa) Allgemeines.- bb) Die Exekutivbefugnisse.- c) Die Kontrolle.- aa) Zentrale Kontrolle der Einhaltung der Kompetenzgrenzen bei der Gesetzgebung.- bb) Zentrale Kontrolle der schottischen Exekutive.- cc) Kontrolle der von den schottischen Organen erlassenen Gesetze und Maßnahmen durch die Gerichte.- d) Die Finanzen.- e) Die Sonderregelungen für Shetland und Orkney.- 3.) Der Wales Act.- a) Die Welsh Assembly.- b) Der Verantwortungsbereich der Welsh Assembly.- c) Kontrolle.- III. Das Scheitern der Reformen.- 1. Die Referenden.- a) Die politische und rechtliche Problematik.- b) Die Ergebnisse.- 2. Der Regierungssturz.- 3. Die Parlamentswahl im Frühjahr 1979 und die Rücknahme der Gesetze.- Zusammenfassung und Bewertung.- Summary: Regionalism and Unitary Structure in Great Britain. The constitutional and administrative significance of regionalism in England, Wales and Scotland.- Kartenanhang.- 1: Das Vereinigte Königreich.- 2: Standard Regions.- 3: Economic Planning Regions.- 4: Ministry of Transport Divisions.- 5: Gas Board Areas.- 6: Die örtliche Selbstverwaltung Englands.- 7: Reformvorschlag Kilbrandon Report.- 8: Vorschlag des Minderheitsberichts.- Dokumente (H.M.S.O.).