Soziale Erwünschtheit in der Personalauswahl: Eine kontroverse Diskussion by Monika Oppel

Soziale Erwünschtheit in der Personalauswahl: Eine kontroverse Diskussion

byMonika Oppel

Kobo ebook | June 18, 2008 | German

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Diagnostik, Note: 1,0, Universität Basel (Fakultät für Psychologie), Veranstaltung: Diagnostik, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Individuen versuchen durch ihr Verhalten, durch die Art und Weise ihrer äußerlichen Erscheinung sowie durch ihre Form des Auftretens einen gezielt angestrebten Eindruck bei ihrem Mitmenschen zu erzeugen. Diese Verhaltensweise wird in der Psychologie unter dem Begriff der Selbstdarstellung beschrieben. Im Kontext der Eignungsdiagnostik versteht sich Selbstdarstellung allerdings als eine Fehlerquelle vornehmlich im Zusammenhang quantitativer Methoden der Datenerhebung. Eine spezifische Form der Selbstdarstellung zeigt sich im sozial erwünschten Antwortenverhalten in Fragebögen. Soziale Erwünschtheit wird oft von Forschern mit den Begriffen Verfälschungstendenz oder auch Beschönigungstendenz umschrieben. Dieses sozial erwünschte Antwortverhalten stellt ein Phänomen in der Personalauswahl und/oder ein Problem in der Auswahl des geeigneten Bewerbers dar. Gerade weil im Kontext der Personalauswahl sich das sozial erwünschte Antwortverhalten als eine Störvariable erweist, ist die Forderung nach einer Entwicklung eines validen Verfahrens zur Verringerung der Sozialen Erwünschtheit und somit zur Steigerung der Validität von großem Interesse. Aus den Bestrebungen zur Reduktion der Variable der Sozialen Erwünschtheit entstand eine kontroverse Diskussion zwischen den Autoren Bernd Marcus und Uwe Peter Kanning. Während Marcus unter Sozialer Erwünschtheit ein Phänomen verändertem Antwortverhaltens versteht, welches einer Kontrolle keine Beachtung geschenkt werden sollte, betrachtet Kanning Soziale Erwünschtheit als ein Problem in der Personalauswahl, welches einer unbedingten Kontrolle bedarf. Nach einigen erfolglosen Versuchen zur Minimierung der Störvariablen der Sozialen Erwünschtheit, wie der Anwendung von Lügenskalen konnte bislang nach den hier präsentierten Studien kein valides Verfahren zur Validitätssteigerung der Sozialen Erwünschtheit entwickelt werden.
Title:Soziale Erwünschtheit in der Personalauswahl: Eine kontroverse DiskussionFormat:Kobo ebookPublished:June 18, 2008Publisher:GRIN VerlagLanguage:German

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ISBN - 10:3638065529

ISBN - 13:9783638065528

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