Sprachliche Ausgrenzung im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit

November 10, 2017|
Sprachliche Ausgrenzung im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit by Anja Lobenstein-Reichmann
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Hardcover
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Es sind sprachliche Zuschreibungen, die aus einem Brandfleck eine Brandmarkung machen, aus einem Leberfleck ein Hexenmal und aus einer Person mit einem gelben Hut einen stigmatisierten Juden, dem man dann sofort ansieht, dass er als typischer Vertreter einer Gruppe mit bestimmten Eigenschaften ausgestattet ist. Kurzum: Das symbolische Zeichensystem Sprache schafft die grundlegende Inhalts- und Bewertungssozialisation, ohne die weder Indices und Ikone noch andere nonverbale Symbole verstanden oder kommunikativ eingesetzt werden k nnen. Die Sprache erm glicht die Gesamtvernetzung aller verbalen und nonverbalen Zeichensysteme, deren gegenseitige Identifizierbarkeit, vor allem die positive wie negative Bewertung. Zusammen mit anderen Zeichentypen schafft sie nicht nur Normen, sondern legt auch fest, was oder wer dieser Norm wie entspricht. Die vorliegende Arbeit zeigt, auf welche Weise sprachliche Zeichensetzungshandlungen im sp ten Mittelalter und der Fr hen Neuzeit dazu genutzt wurden, andere Menschen oder Menschengruppen zu beleidigen, zu stigmatisieren und auszugrenzen.

Title:Sprachliche Ausgrenzung im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit
Format:Hardcover
Product dimensions:462 pages, 9.21 X 6.14 X 1 in
Shipping dimensions:462 pages, 9.21 X 6.14 X 1 in
Published:November 10, 2017
Publisher:Walter de Gruyter Gmbh US SR
Language:German
Appropriate for ages:All ages
ISBN - 13:9783110331011

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