Unterschiede, die Unterschiede machen: Klinische Epistemologie: Grundlage einer systemischen Psychiatrie und Psychosomatik by Fritz B. SimonUnterschiede, die Unterschiede machen: Klinische Epistemologie: Grundlage einer systemischen Psychiatrie und Psychosomatik by Fritz B. Simon

Unterschiede, die Unterschiede machen: Klinische Epistemologie: Grundlage einer systemischen…

byFritz B. SimonForeword byHelm Stierlin

Paperback | July 6, 1988 | German

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Title:Unterschiede, die Unterschiede machen: Klinische Epistemologie: Grundlage einer systemischen…Format:PaperbackPublished:July 6, 1988Publisher:Springer Berlin HeidelbergLanguage:German

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ISBN - 13:9783540183389

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Table of Contents

I. Theorie - Allgemeiner Teil.- A. Bestimmung des wissenschaftstheoretischen Ausgangspunktes.- 1. Die Beziehung von "Geist" und "Körper". Gegenstand von Psychiatrie, Psychosomatik und Epistemologie.- 2. Das kartesianische Weltbild.- 3. Erklären und Verstehen. Positivismus und Hermeneutik.- 4. Deskriptive, präskriptive und logisch-mathematische Gesetze.- 5. Das kybernetisch-systemische Modell.- 6. Menschliche Systeme: Die Trivialisierung nichttrivialer Maschinen.- B. Die Gesetze der Form.- 1. Das Problem der Selbstreferenz menschlicher Erkenntnis.- 2. Die Konstruktion von Form durch Unterscheidung.- 3. Die Form in der Form.- C. Die Selbstorganisation kognitiver Prozesse.- 1. Kognition.- 2. Entropie und Negentropie.- 3. Autonomie: Operationale Schließung.- 4. Beschreibungen unterschiedlicher Ordnung: Unterscheidungen in verschiedenen Phänomenbereichen (Interaktionssystem, Sprache, Organismus).- D. Die Logik interaktioneller Prozesse.- 1. Spielregeln.- 2. Handlungen und Ereignisse.- 3. Handlungslogik.- 4. Die aktive und passive Negation von Entropie.- 5. Reversibilität: Die Funktion von Geboten und Verboten, von positivem und negativem Feedback.- E. Affekte und physiologische Muster als Beschreibungen.- 1. Die Bedeutung der Affekte.- 2. Die Dimensionen affektiver Bedeutungen.- 3. Streß als eine Beschreibung des Interaktionsbereichs.- 4. Bindung, oder: Was ist das "Selbst" selbstreferenter Systeme?.- F. Identitätsprinzip und "seltsame Schleifen".- 1. Identität: Die Abstraktion von Zeit und Kontext.- 2. Seltsame Schleifen: Das Paradox lebender Systeme.- 3. Die Funktionalität und Dysfunktionalität kognitiver Strukturen.- II. Theorie - Spezieller Teil.- A. Der Therapeut als Beobachter.- 1. Eine systemische Definition von Krankheit.- 2. Die Logik von "Gesundheit" und Krankheit.- 3. Die Definition des "gestörten" Systems.- 4. Die Familie als (Über)lebenseinheit und -kontext.- B. Familiäre Spielregeln.- 1. Die geradlinig-kausale und die systemische Sicht der Familie. Ein kurzer historischer Abriß.- 2. Kommunikation: Die Konstruktion einer konsensuellen Realität in der Familie.- 3. Die Fokussierung der Aufmerksamkeit.- 4. Kontextmarkierung.- 5. Grenzenbildung.- 6. Kohäsion und Konfliktlösungsmuster.- 7. Beziehungsmuster und Beziehungsdefinition.- 8. Familienmythen und Mehrgenerationenspiele.- 9. Beziehungsethik und Selbstwert.- 10. Affektiver Stil. Ausdruck von Emotionen.- 11. Beharrung und Veränderung.- III. Klinischer Teil - Methodik.- A. Ziel und Methodik.- 1. Muster, die verbinden". Konkretisierung des Untersuchungsziels.- 2. "Dichte Beschreibung".- 3. Beziehungsdiagnose. Die logische Struktur.- 4. Beziehungsdiagnose. Die inhaltlichen Kriterien.- 5. Diagnose der individuellen Handlungsorientierung.- 6. "Zirkuläres Fragen" als "strukturale Textanalyse".- B. Der Kontext der Beobachtung.- 1. Der institutionelle Rahmen..- 2. Forschung durch Therapie.- 3. Das Therapie- und Beobachtungssetting.- 4. Die untersuchte Gruppe von Patienten und Familien.- IV. Klinischer Teil - Ergebnisse.- A. Falldarstellung.- 1. Familie A. - Familienmitglieder, Symptomatik und Überweisungskontext ..- 2. Das Beziehungsdreieck Vater - Mutter - Sohn aus der Perspektive des Sohnes. Kommentiertes Transskript.- 3. Strukturelle Analyse des Transskripts.- 4. Die Bedeutung des Dritten.- 5. Die Mehrgenerationendynamik der Grenzenbildung.- 6. Das Nullsummenspiel um den Selbstwert ....- 7. Familie und Arbeit: Die Vermischung zweier Kontexte.- 8. Familiäre Beziehungsdiagnose und individuelle Handlungsorientierung.- 9. Symptome und Auslösesituationen.- B. Probleme der Typologie - Typologie der Probleme.- 1. Vieldeutigkeiten der beziehungsdiagnostischen Kategorien.- 2. Geschichtliche Veränderungen.- 3. Interaktionelle Spielregeln und Symptombildung.- 4. Subjektive Gefahrensituationen und Handlungsorientierung.- C. Der idealtypische psychosomatisch Kranke und seine Familie.- 1. Beziehungsdiagnose.- 2. Fallbeispiel: Ein herzphobischer Vater, eine subdepressive Mutter und ein Kind mit Neurodermitis.- D. Der idealtypische schizophrene Patient und seine Familie.- 1. Beziehungsdiagnose.- 2. Verbindende Muster der Familien mit schizophrenen Patienten.- 3. Fallbeispiel: Die Rückkehr des verlorenen Sohns.- E. Der idealtypische manisch-depressive Patient und seine Familie.- 1. Beziehungsdiagnose.- 2. Eine andere Art Dreieck: Eltern als Dritte.- 3. Eine manisch-depressive Patientin, ihr kämpfender Ehemann und ihre liebevolle Mutter.- F. Unterschiede und Ähnlichkeiten der Idealtypen.- 1. Vergleich der Familien mit psychosomatischer, manisch-depressiver und schizophrener Symptombildung.- 2. Vergleich der Patienten mit psychosomatischer, manisch-depressiver und schizophrener Syptombildung.- 3. Mischtypen: Anorexie und schizoaffektive Psychose.- 4. Symptomkombinationen, Symptomwandel, Symptomverschiebung.- V. Folgerungen.- A. Die epistemischen Bedingungen psychischer Krankheit.- 1. Das menschliche Paradox: "Vernunft" als Voraussetzung der Verrücktheit.- 2. Die zweiwertige Logik und die Annahme einer objektiven, vom Beobachter unabhängigen Wirklichkeit.- 3. Das Alles-oder-nichts-Prinzip: Ambivalenz und die Verwechslung von Allquantor und Existenzquantor.- 4. Das Kausalitätsprinzip: Allmacht, Ohnmacht und Schuld.- 5. Seltsame Schleifen der Selbst-Objekt-Differenzierung.- 6. Der imaginäre Interaktionspartner "Krankheit".- B. Konsequenzen für die Therapie.- 1. Therapie: Veränderung der System-Umwelt-Beziehung.- 2. Der Therapeut als "Störer".- Handlungsorientierungs-/Beziehungsdiagnosebogen.- Literatur.