Versteckte Spuren: Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman Doktor Faustus by Eva Bauer LuccaVersteckte Spuren: Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman Doktor Faustus by Eva Bauer Lucca

Versteckte Spuren: Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman Doktor Faustus

byEva Bauer Lucca

Paperback | September 27, 2001 | German

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Anhand des intertextuellen Verfahrens analysiert Eva Bauer Lucca den verborgenen Konstruktionscharakter des Romans und zeigt, dass Reminiszenzen an Goethes Faust ein konstitutives Element des Doktor Faustus bilden.
Dr. Eva Bauer Lucca promovierte bei Professor Dr. Jochen Vogt am Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität-Gesamthochschule Essen. Sie betreut die Gründung und den Aufbau einer deutschsprachigen Bibliothek in Cagliari, Italien.
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Title:Versteckte Spuren: Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman Doktor FaustusFormat:PaperbackPublished:September 27, 2001Publisher:Deutscher UniversitätsverlagLanguage:German

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ISBN - 10:3824444658

ISBN - 13:9783824444656

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Table of Contents

I: Intertextualität und Thomas Mann.- 1. Intertextualität.- 1.1 Allgemeine Bemerkungen.- 1.2 Forschungslage.- 1.3 Intertextualität in Doktor Faustus.- 1.4 Sonstige Sekundärliteratur zu ausgewählten Themen über Doktor Faustus.- 2. Grundlegung und Ausgangspunkt.- 2.1 Theoretische Grundlegung.- 2.2 Kategorien und Markierung. Bestandsaufnahme.- 2.3 Thematischer Ausgangspunkt.- 2.4 Weiteres Vorgehen.- II: Doktor Faustus: Übernahmen und Variationen.- 3. Intertextualität mit expliziter Markierung im Haupttext.- 3.1 Bemerkungen.- 3.2 Explizit markierte Intertextualität.- 3.3 Offene Zitate in Doktor Faustus.- 3.4 Kommentar der sechzehn Zitate.- 3.4.1 Adrian als Schüler Kretschmars Kapitel IX.- 3.4.2 Adrians Entschluß, Musik zu studieren. Kapitel XV.- 3.4.3 Auslandreisen und verschiedene Kompositionen. Kapitel XXI.- 3.4.4 Adrians Übersiedlung nach München. Kapitel XXIII.- 3.4.5 Palestrina. Kapitel XXIV.- 3.4.6 Das Teufelsgespräch. Kapitel XXV.- 3.4.7 Kompositionen Leverkühns vor seinen kosmischen Phantasien. Kapitel XXVII.- 3.4.8 Die Töchter Rodde. Kapitel XXIX.- 3.4.9 Die Entstehung des Oratoriums "Apokalipsis cum figuris". Kapitel XXXIV.- 3.4.10 Frau von Tolna. Kapitel XXXVI.- 3.4.11 Echo. Kapitel XLIV.- 3.5 Zitate im Romangefüge.- 3.5.1 Zitate und Prätexte.- 3.5.2 Eingliederung der Zitate in Doktor Faustus. Adrian Leverkühn und seine Welt.- 3.5.3 Innere Narration.- 3.6 Zwischenbetrachtung.- 4. Übergang zu Intertextualität mit impliziter Markierung im Haupttext.- 4.1 Unterscheidung zwischen literarischen und nicht literarischen Übernahmen.- 4.1.1 Visuelle Übernahmen.- 4.2 Melencolia I in Doktor Faustus.- 4.2.1 "Faustische Melancholie".- 4.2.2 Die fünf Symbole aus Dürers Kupferstich.- 4.3 Syntagmatische Intertextualität und paradigmatische Selektion.- 4.3.1 Exkursus: Notizenkonvolut und das Magische Quadrat der Melencolia I.- 5. Intertextualität mit impliziter Markierung im Haupttext: Die Zahl "Fünf".- 5.1 Emphase durch Quantität: Vorkommen der Zahl "Fünf" im Text.- 5.2 Emphase durch Position: Die Ebene der Geschichte.- 5.2.1 Die Personen und ihre Beziehungen.- 5.2.2 Schauplätze.- 5.2.3 Zeitdauer und Zeitausschnitt.- 5.3 Fünf Themenkreise.- 5.3.1 Musik.- 5.3.1.1 Akustischer Medienwechsel.- 5.3.2 Münchner Gesellschaft, Dämonie, Liebesdreieck, Tod.- 5.4 Die Zahl "Fünf" und die Fausttradition.- 5.5 Emphase durch Distribution: Die Zahl "Fünf" und die Romanstruktur.- 6. Doktor Faustus und Goethes Faust I.- 6.1 Die zentrale Bedeutung Goethes in Manns Faustus-Roman.- 6.1.1 Die Freuden und Leiden eines "Götterlieblings".- 6.1.2 "Personalistischer Einsamkeitshochmut".- 6.1.3 Goethe, der deutsche Klassiker.- 6.1.4 Goethe und die "Deutschheit".- 6.1.5 Goethe und die Musik.- 6.1.6 Die Aufgaben der Kunst und das Künstlertum.- 6.1.7 Wiederaufnahme eines Lebenswerks.- 6.2 Goethes Faust I in Manns Roman.- 6.2.1 Nacht.- 6.2.2 Vor dem Tor.- 6.2.3 Studierzimmer (III. Szene).- 6.2.4 Studierzimmer (IV. Szene).- 6.2.5 Auerbachs Keller.- 6.2.6 Die Hexenküche.- 6.2.6.1 Zahlen.- 6.2.6.2 Farben.- 6.2.7 Abend.- 6.2.8 Walpurgisnacht.- 6.2.9 Walpurgistraum.- 6.3 Sonstige Zitate und Anspielungen auf Goethe.- 6.4 Zwischenbemerkung.- III: Funktion Intertextualität.- 7. Die Zitathaftigkeit als Eigenschaft von Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts.- 7.1 Thomas Manns großer zitathafter Dialog mit der Tradition.- 7.1.1 Die kulturelle Funktion.- 7.2 Die Fausttradition der dreißiger Jahre als Ausgangspunkt.- 7.3 Mißbrauch eines Mythos: Vereinnahmung von Goethes Faust.- 7.4 "Faust" in literarischen Antworten auf die Vereinnahmung des Faustmythos durch den Nationalsozialismus.- 7.5 Thomas Manns Rezeption der Faustfigur im Sinne eines deutschen Mythos.- 7.5.1 Anfänge von Manns politischer Auslegung des Fauststoffs.- 7.5.2 Das Herunterkommene in Doktor Faustus.- 7.5.3 Das "Motiv des Herunterkommens, der Verhunzung".- 7.5.4 Dürers Melencolia I als Faustmetapher.- 7.5.5 Die Umkehrung als Lösung.- 7.6 Abschließende Bemerkungen zur Intertextualität in Doktor Faustus und Ausblick.- 8. Anhang.- 8.1 In-Erscheinung-Treten der Zahl Fünf nach Kapiteln.- 8.2 Transkription des Manuskripts "Das Motiv des Herunterkommens und der Verhunzung".- 8.2.1 Verwendete Editionszeichen.- 9. Literaturverzeichnis.- 10. Register.