Wyatt Earp 206 – Western: Die Ferguson-Brothers by William Mark

Wyatt Earp 206 – Western: Die Ferguson-Brothers

byWilliam Mark

Kobo ebook | September 17, 2019 | German

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"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war ein glühendheißer Tag. Flimmernd lag die Hitze zwischen den graubraunen Kistenholzhäusern der alten Westernstadt Tombstone. Die wabbernde Glut, die dumpf auf den Vorbauten unter den niedrigen Dächern stand, zog unter der Farbe über dem ausgedörrten Holz richtige Blasen. Nirgends war ein Mensch zu sehen. Wie ausgestorben lagen die Straßen da. Vorm Crystal-Palace standen mehrere Pferde mit gesenkten Köpfen in der Sonnenglut. Ihre Reiter waren keine Pferdefreunde, sonst hätten sie die Tiere nicht in dieser Vormittagshitze stehen lassen. Sie standen drinnen an der länglichen Theke und starrten in ihre Whiskygläser. Mit schläfrigem Gesicht lehnte der Keeper auf der anderen Seite der Bar und wartete darauf, dass einer von ihnen eine neue Flasche bestellte. Vorn rechts, der Tür am nächsten, stand ein vierschrötiger Bursche mit brandrotem Haar, grünlichen Augen und einem massigen Schädel, der halslos auf seinem Rumpf zu sitzen schien. Er trug ein verwaschenes rotes Hemd, das über der Brust bis zum Gürtel hinunter offen stand und einen wenig appetitlichen graubraunen Haarwald preisgab. Die Weste war kurz und ärmellos und hatte kleine Aufschläge. Um die unförmigen Hüften trug er einen gewaltigen patronengespickten Waffengurt und tief über dem rechten Oberschenkel im offenen Halfter einen schweren 44er-Revolver vom Fabrikat Remington. Die graue Hose war über den Knien schwer ausgebeult und lief unten über die halbhohen Schäfte der staubigen, abgetretenen Westernboots aus. Dieser Mann war der stadtbekannte Rowdy James Bill Brocius. "He, Kerl, du wirst es dir doch nicht einfallen lassen, einzuschlafen, wenn Curly Bill an der Theke steht!" Der Keeper schreckte hoch und blickte erschrocken auf den Tramp. Dann griff er mit einer raschen Bewegung nach einer Flasche, zog ein neues Glas zu sich heran und füllte es zu einem Drittel mit dem goldbraunen Whisky, den er dem Outlaw hinschob. Curly Bill griff danach, hob das Glas unter seinen gewaltigen Riecher und schüttelte dann den Kopf. "No, Brother, das läuft nicht.

Title:Wyatt Earp 206 – Western: Die Ferguson-BrothersFormat:Kobo ebookPublished:September 17, 2019Language:German

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ISBN - 10:3740955333

ISBN - 13:9783740955335

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"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war ein glühendheißer Tag. Flimmernd lag die Hitze zwischen den graubraunen Kistenholzhäusern der alten Westernstadt Tombstone. Die wabbernde Glut, die dumpf auf den Vorbauten unter den niedrigen Dächern stand, zog unter der Farbe über dem ausgedörrten Holz richtige Blasen. Nirgends war ein Mensch zu sehen. Wie ausgestorben lagen die Straßen da. Vorm Crystal-Palace standen mehrere Pferde mit gesenkten Köpfen in der Sonnenglut. Ihre Reiter waren keine Pferdefreunde, sonst hätten sie die Tiere nicht in dieser Vormittagshitze stehen lassen. Sie standen drinnen an der länglichen Theke und starrten in ihre Whiskygläser. Mit schläfrigem Gesicht lehnte der Keeper auf der anderen Seite der Bar und wartete darauf, dass einer von ihnen eine neue Flasche bestellte. Vorn rechts, der Tür am nächsten, stand ein vierschrötiger Bursche mit brandrotem Haar, grünlichen Augen und einem massigen Schädel, der halslos auf seinem Rumpf zu sitzen schien. Er trug ein verwaschenes rotes Hemd, das über der Brust bis zum Gürtel hinunter offen stand und einen wenig appetitlichen graubraunen Haarwald preisgab. Die Weste war kurz und ärmellos und hatte kleine Aufschläge. Um die unförmigen Hüften trug er einen gewaltigen patronengespickten Waffengurt und tief über dem rechten Oberschenkel im offenen Halfter einen schweren 44er-Revolver vom Fabrikat Remington. Die graue Hose war über den Knien schwer ausgebeult und lief unten über die halbhohen Schäfte der staubigen, abgetretenen Westernboots aus. Dieser Mann war der stadtbekannte Rowdy James Bill Brocius. "He, Kerl, du wirst es dir doch nicht einfallen lassen, einzuschlafen, wenn Curly Bill an der Theke steht!" Der Keeper schreckte hoch und blickte erschrocken auf den Tramp. Dann griff er mit einer raschen Bewegung nach einer Flasche, zog ein neues Glas zu sich heran und füllte es zu einem Drittel mit dem goldbraunen Whisky, den er dem Outlaw hinschob. Curly Bill griff danach, hob das Glas unter seinen gewaltigen Riecher und schüttelte dann den Kopf. "No, Brother, das läuft nicht.